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Leistungsspektrum

Schwerpunkt der wirbelsäulenchirurgischen Behandlung bildet die Verengung des Spinalkanals sowie die Instabilität der Wirbelsäule. Hier wird, die aus heutiger Sicht, modernste Palette an möglichen Operationstechniken angewandt.

Insbesondere kommen hier die minimal-invasiven Zugänge, spezielle Implantationstechniken sowie neuartige Implantate zum Einsatz. Darüber hinaus sind auch die bewegungserhaltenden, nicht versteifenden chirurgischen Maßnahmen, wie Bandscheibenendoprothetik, im zervikalen (Halswirbelsäule) Wirbelsäulenabschnitt seltener an der lumbalen Wirbelsäule, im Einsatz.
Verfahren wie Kyphoplastik, endoskopische Bandscheibenchirurgie sind in unserer Klinik Routine. Offene Operationen an der Wirbelsäule erfolgen, falls notwendig, unter hoch auflösender mikroskopischer Sicht.

Ein weiterer Schwerpunkt der Klinik sind die stabilisierenden Operationen an der Wirbelsäule, wobei die Implantate vorzugsweise minimal-invasiv (also gewebeschonend) gesetzt werden können. Die minimal-invasiven langstreckigen Stabilisierungen gewinnen immer mehr an Bedeutung, da sie besonders stark den Vorteil der Gewebeschonung im Vergleich zu den offenen Techniken für sich nutzen können.

Vor 5 Jahren wurde im neurochirurgischen Operationssaal ein ultramodernes Durchleuchtungsgerät, O-Arm, mit den Eigenschaften eines Computertomographen installiert. Der robotisch funktionierende O-Arm wird bei den Operationen an der Wirbelsäule benutzt. Dank der intraoperativ erhobenen Daten kann jeder Abschnitt der Wirbelsäule dreidimensional, bildtechnisch dargestellt werden. Der navigierte Einsatz der Wirbelsäulenimplantate, die Planung des dazu erforderlichen Zugangsweges und die intraoperativ, unmittelbare Kontrolle der Implantatlage sind noch im OP bei dem in der Narkose liegenden Patienten möglich. Damit wächst für ihn die Sicherheit der Operation. Seit Ende April 2015 steht uns die neue Version dieses Gerätes (O-Arm II) zur Verfügung.

Wirbelsäulenoperationen
Bandscheibenvorfälle der Lenden- und Brustwirbelsäule

in mikrochirurgischer, minimal-invasiver, dorsaler und dorso-lateraler, transforaminaler Technik

Lendenwirbelsäule
  • Dekompression des Spinalkanals der Lendenwirbelsäule bei Spinalkanalstenosen
  • Stabilisation der Lendenwirbelsäule nach Dekompression mittels interspinöser Spreizer
Dekompression und Stabilisierung bei degenerativen Veränderungen

der Lendenwirbelsäule und Brustwirbelsäule (intervertebrale Cages und Fixateur Interne, auch minimal-invasiv)

Aufrichtung, Reposition und Stabilisierung (Spondylodese)

bei Wirbelgleiten und degenerativ bedingten Krümmungen und Instabilitäten der Wirbelsäule

Bandscheibenendoprothetik

Implantation von Bandscheibenendoprothesen der Lenden- und Halswirbelsäule

Ballonkyphoplastie

Aufrichtung der gebrochenen Wirbelkörper, Füllung und Stabilisierung mit Knochenzement

Osteoporose

Verwendung zementierter Schrauben zur Stabilisierung von Patienten mit Osteoporose

Wirbelkörperentfernung

Wirbelkörperentfernung bei Wirbelentzündung und Tumor

Wirbelfrakturen

Stabilisierung der Wirbelfrakturen. Minimal-invasive Versorgung der Wirbelfrakturen, je nach Möglichkeit auch bei langstreckigen Verletzungen.

Halswirbelsäule

Stabilisation der oberen Halswirbelsäule (erster und zweiter Halswirbel).

Laminoplastik der Halswirbelsäule bei langstreckiger Spinalkanalstenose der Halswirbelsäule.

Repositionen und Operationen der Frakturen und (Sub)Luxationen der Halswirbelsäule.

Wirbelkörperersatz und Stabilisierung

in jedem Wirbelsäulenabschnitt

Bildwandlergesteuerte Navigation der Wirbelsäulenoperationen
  • isozentrischer C-Bogen (Arcadis orbic)
  • O-Arm
  • Spinale Navigation
Cerebrale Operationen
Hirneigene Tumoren
  • Neurofluoreszenzverfahren bei hirneigenen Tumoren
  • Einsatz vom Ultraschallabsauggerät (Cusa)
  • Neuronavigation
Operationen bei Hydrozephalus (Shunt)
Hirnblutung
Subarachnoidalblutung
Entlastende Schädeldachoperationen

(Kraniotomien) bei raumfordernden Hirninfarkten (auch Schädeldachplastik)

Neurotraumatologie
  • Versorgung der Schädelhirnverletzten im Rahmen des überregionalen Traumanetzwerkes
  • Cerebrale und Spinale Neuronavigation

Leitender Arzt

Neuro- und Wirbelsäulenchirurgie

Dr. med. Arkadiusz Kosmala

Facharzt für Neurochirurgie

Kontakt

Sekretariat
Monika Bär

Albert-Schweitzer-Straße 10
95326 Kulmbach

Telefon: 09221 98-7161

E-Mail: wirbelsaeulenchirurgie(at)klinikum-kulmbach.de

Ermächtigungsambulanz der KV auf Überweisung von Neurologen, Chirurgen, Orthopäden und Neurochirurgen.

Sprechzeiten und Terminvergabe:

Sprechzeiten nach telefonischer Terminvereinbarung.

Informationsflyer Neuro- und Wirbelsäulenchirurgie

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