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    Operation bei chronischem Sodbrennen

    Etwa 5 % der deutschen Bevölkerung leiden unter chronischem Sodbrennen. Ob eine Operation erfolgen muss hängt vom Beschwerdegrad ab.

    Patienten die mit Tabletteneinnahme (Protonenpumpenblocker) gut zurechtkommen, brauchen in der Regel nicht operiert werden. Patienten die jedoch diese Medikamente nicht vertragen oder bei denen sich das Bild eines sogenannten Volumenrückflusses zeigt (Rückfluss von Mageninhalt bis in den Mundraum im Liegen oder nach dem Essen) oder Patienten die unter nächtlichen plötzlichen Atemnotsanfällen infolge von Aspirationen leiden, sollten operiert werden. Die Eingriffe erfolgen in unserem Haus standardmäßig minimal-invasiv. Dabei wird der ursächliche Zwerchfellbruch vernäht und eine Manschette aus Magen um die Speiseröhre genäht um ein weiteres Rückfließen von Mageninhalt zu vermeiden. Die meisten dieser Operationen werden in unserem Haus von einem Operateur durchgeführt, der über einen Erfahrungsschatz von 500 – 600 Antirefluxoperationen verfügt. In der Regel ist ein stationärer Aufenthalt von 5 – 7 Tagen ausreichend.