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    Richtfest für den 2. Bauabschnitt (Erweiterung West) im Rahmen der Zielplanung Klinikum Kulmbach am Donnerstag, 22. September 2022

    Richtfest für den 2. Bauabschnitt (Erweiterung West) im Rahmen der Zielplanung Klinikum Kulmbach am Donnerstag, 22. September 2022

    Redner

    Ministerpräsident Dr. Markus Söder
    Der Bayerische Staatsminister für Gesundheit und Pflege, Klaus Holetschek
    Landrat Klaus Peter Söllner (Vorsitzender des Zweckverbands Klinikum Kulmbach)
    Johannes Müller (Architekt)

    Den Richtspruch trägt Christian Müller von der Firma Riedel Bau vor.

    Das Richtfest wird musikalisch vom Musikverein Marktleugast umrahmt.


    Informationen zur Zielplanung Klinikum Kulmbach
     
    Im April 2017 fand der erste Spatenstich für das größte Bauprojekt statt, das es je am Klinikum Kulmbach gegeben hat. Dies war der Startschuss für ein Projekt, das für die Zukunft des Klinikums von immenser Bedeutung ist. 
     
    Die Zahlen sprechen für sich: 
     
    Rund 150 Millionen Euro wird das gesamte Projekt kosten, das zwei Erweiterungsbauten, in Richtung Süden und in Richtung Westen, umfasst. Rund 100 Millionen Euro kommen vom Freistaat Bayern.
     
    Der 1. Bauabschnitt hat mit 46 Mio. € Baukosten abgeschlossen. Der Freistaat Bayern hatte diesen Teilbereich mit 34 Mio. € gefördert. Die Verleihung von gleich 3 renommierten Architekturpreisen zeigt, dass vieles richtig gemacht wurde. Nicht nur die innovative Architektur, sondern auch der German Design Award wurden verliehen. Das Bauwerk zählt nach Ansicht der Juroren zu den visionären Gebäuden des Jahres 2021.
     
    Für den jetzt laufenden 2. Bauabschnitt, die Erweiterung West, sind rund 101 Millionen Euro Gesamtkosten veranschlagt. Der Freistaat Bayern fördert diesen Teilbereich mit rund 66,41 Millionen Euro. Die Differenz wird vom Klinikum aus Eigenmitteln erbracht. Die Baumaßnahme befindet sich aktuell im Zeitrahmen.
     
    Bei dem 2. Bauabschnitt handelt es sich um eine zweigeteilte Baumaßnahme mit dem Neubau West und der anschließenden Sanierung des Nordbaus.  Die Fertigstellung des Neubaus ist im Frühjahr 2024, die Gesamtfertigstellung in 2025 geplant. Hochmoderne Bettenstationen auf fünf Ebenen werden errichtet. 540 Betten wird es nach Abschluss des 2. Bauabschnitts im Klinikum geben. Zweibettzimmer werden künftig Standard sein. Moderne Strukturen und kurze Wege bieten viele Vorteile für Patienten und Mitarbeiter. Im Erdgeschoss entsteht eine direkte Verbindung von der Eingangshalle zum elektiven Behandlungszentrum für einbestellte Patienten. 
     
    Viel Wert wird auf das Design unter Verwendung natürlicher Materialien und nachhaltiger Baustoffe, wie dem außen verwendeten Naturstein gelegt. In der Eingangshalle soll als gestalterisches Element eine „grüne Wand“ verbaut werden.
    Aber auch das Thema Energie hatte von den ersten Planungen an einen hohen Stellenwert: der Bau eines BHKW, Heiz-/Kühldecken in den Patientenzimmern, adiabate Kühlungen durch Nutzung von Verdunstungskälte, 3-fach verglaste Fenster und LED im gesamten Gebäude sorgen für ein angenehmes Raumklima bei gleichzeitig niedrigen Energieverbräuchen. 


    Richtspruch zum Richtfest
    „2. Bauabschnitt Klinikum Kulmbach (Erweiterung West)“

    Mit Gunst und Verlaub 
    Hochverehrte Richtfestgäste, 
    ich grüß Euch hier auf‘s allerbeste: 
    Der Bauherr und die lieben Seinen, 
    die Nutzer, die sich hier vereinen, 
    die Baukollegen und die Gäste, 
    begrüße ich hier zu diesem Feste. 

    Zu einem Richtfest so wie heute 
    gehört ein Richtspruch, liebe Leute. 
    Man hat mir deshalb aufgetragen, 
    den Richtspruch hier nun aufzusagen. 

    Hier steh‘ ich nun nach altem Brauch 
    und freu‘ mich dieses Werkes auch. 
    Schau kühn und stolz und froh umher, 
    als ob ich selbst der Meister wär. 

    Viel fleiß‘ge Hände hier sich mühten, 
    heut scheinen alle sie zufrieden. 
    Habt Dank, so möchten wir laut rufen, 
    Dank allen, die dies Haus erschufen. 

    2 Geschosse tief ging’s in ein Loch, 
    gebaggert wurde noch und noch. 
    Mit Sand und Wasser und Zement, 
    stampft man hinein das Fundament. 
    Und wenn der Grund ist betoniert, 
    dann wird das Bauwerk ausgeführt. 

    Nach langer Schaffenszeit, 
    steht nun hier der Rohbau bereit, 
    ein Klinikum in welcher Pracht, 
    welches vielen Menschen Hilfe schafft. 

    Nun ist die Arbeit weit gediehen, 
    weil alle an dem Strange ziehen. 
    Der Fleiß von vielen floss schon ein, 
    so wird der Bau bald fertig sein. 

    Die Arbeiter mitsamt Polier, 
    die war‘n bei jedem Wetter hier, 
    trotz so manchen Hindernissen, 
    können wir heut´ die Richtkron‘ hissen. 

    Nach altem Brauch und alter Sitte, 
    so reicht mir nun die Gläser, bitte. 
    Das erste Glas will ich nun leeren 
    auf jene, die den Bau gewähren, 
    den Bauherrn möchte ich nun danken, 
    die stets bestimmt und ohne Schwanken 
    das große Bauwerk hier riskieren 
    und mit Erfolg auch finanzieren! 

    Sie sollen alle leben: Hoch! Hoch! Hoch! 

    Mein zweites Glas ist zugedacht 
    den Leuten, die den Plan gemacht, 
    Stets bemüht und motiviert, 
    hat´s irgendwann dann funktioniert. 
    Die detailliert den Bau durchdachten 
    und auch noch zu Papier ihn brachten. 

    Alle Planer sollen leben: Hoch! Hoch! Hoch! 

    Das allerhöchste Lob am Schluss 
    den Handwerkern ich sagen muss: 
    denn was die Planer ausgedacht, 
    hab’n sie durch Fleiß real gemacht. 

    Sie sind, ich darf’s mit Stolz verlesen, 
    die Wichtigsten am Bau gewesen. 
    Auf sie will ich mein Glas nun leeren, 
    um damit ihre Arbeit ehren. 

    Die Bauleut‘ sollen leben: Hoch! Hoch! Hoch! 

    Das Glas soll nun vor mir zerspringen 
    und recht viel Glück Euch allen bringen. 

    Gesegnet sei das ganze Haus, 
    und die da gehen ein und aus. 
    Gesegnet seien Mann und Frau, 
    das wünschen wir von „Riedel Bau“.

    Zufahrt Notaufnahme

    Von Mittwoch, 21. September, 12 Uhr bis Donnerstag, 22. September, etwa 20 Uhr, wird die direkte Zufahrt zur Notaufnahme des Klinikums Kulmbach aufgrund der laufenden Baumaßnahme und des Richtfests am Donnerstag nur bedingt möglich sein. Das gilt auch für die Abholung von Patienten direkt am Haupteingang. Der Fußgängertunnel zum Hauptgebäude steht uneingeschränkt zur Verfügung. Patienten und Besucher werden gebeten, ihre Fahrzeuge in den Parkhäusern beziehungsweise auf dem Parkdeck abzustellen.

    Examen 2022 am Klinikum Kulmbach

    Grund zum Feiern am Kulmbacher Klinikum: Alle 20 Absolventen der dreijährigen Ausbildung in der Pflege haben ihr Examen bestanden. Gleich fünf Mal konnten die Verantwortlichen für das Klinikum sogar Staatspreise für ein hervorragendes Abschlusszeugnis in der Berufsausbildung übergeben: Vanessa Adler hat die 1,5 im Zeugnis, Mia Buß die 1,3, Luisa Kaiser die 1,5, Juliette Schuhmann sogar eine glatte 1,0 und Mia Söllner die 1,5. Für die neuen Gesundheits- und Krankenpfleger sprach Vanessa Adler von einem „wundervollen Beruf“ und wünschte sich Wertschätzung für alle, die in der Pflege tätig sind. 19 der 20 Absolventen werden am Klinikum Kulmbach bleiben.

    Landrat Klaus Peter Söllner, Vorsitzender des Zweckverbandes Klinikum Kulmbach, erinnerte daran, dass gerade die Ausbildungszeit dieser Klasse geprägt war von einer schwierigen Situation. Kurz nach Beginn der Ausbildung vor drei Jahren sei die Corona-Pandemie ausgebrochen und habe alles auf den Kopf gestellt. „Alle waren gefordert. Wir haben selten so schwere Rahmenbedingungen gehabt. Dass trotzdem aus dem gesamten Kurs niemand durchgefallen ist, zeuge von der Qualität der Ausbildung in Kulmbach. Und die Tatsache, dass bis auf eine Absolventin, die im Anschluss ein Studium beginnen wird, alle weiterhin an dem Haus in Kulmbach bleiben, spreche für die Qualität des Klinikums als Arbeitgeber. Für den Landrat ist klar: „Zu bleiben war eine gute Entscheidung, denn das Klinikum Kulmbach ist leistungsfähig und bietet gute berufliche Entwicklungsmöglichkeiten.“ 

    Söllner erinnerte an die vielen Klippen, die sich in den zurückliegenden drei Jahren aufgetan hatten und dankte den frisch examinierten Fachkräften, dass auch sie ihren Teil dazu beigetragen haben, die schweren Zeiten zu überstehen. Er erinnerte an den Jahreswechsel 2020/21, als es binnen kürzester Zeit viele Todesopfer zu beklagen gab und die Coronastationen in Kulmbach überzulaufen drohten. Er erinnerte auch daran, dass später viele Mitarbeiter des Klinikums selbst infiziert worden waren und dadurch große Ausfälle im Personal zu überstehen waren.

    „Das Klinikum Kulmbach hat sich in einer Art und Weise entwickelt, die man sich vor 25 Jahren nicht hätte vorstellen können“, machte der Zweckverbandsvorsitzende deutlich. Die Tatsache, dass zum bevorstehenden Richtfest für den Neubau Ministerpräsident Markus Söder und Gesundheitsminister Holetschek nach Kulmbach kommen werden, zeige die Bedeutung des Hauses, in das in diesen Jahren rund 150 Millionen investiert werden – die größte Investition aller Zeiten in Kulmbach. Für Söllner ein gutes Zeichen: „Trotz aller Schwierigkeiten gehen wir in eine gute Zukunft.“  Dazu tragen auch die Absolventen mit bei: „Wir brauchen Sie. Am besten noch viel mehr.“

    Oberbürgermeister Ingo Lehmann erinnerte ebenfalls an den Start im Oktober 2019. Niemand habe ahnen können, dass im März 2020 der erste Lockdown kommen würde, der so viel verändert hat. „Diese Situation hat die Gruppe zusammengeschweißt.“ Dass fast alle sich für das Klinikum Kulmbach als Arbeitgeber nach der Ausbildung entschieden haben, sah auch Lehmann als sehr positiv an. „In der Pflege werden Menschen händeringend gesucht.“

    Oberin Mary-Ann Bauer von der BRK-Schwesternschaft Nürnberg schaute auch zurück auf die bewegten Zeiten der Pandemie. Im Januar 2020 sei der erste Neubau am Klinikum Kulmbach eröffnet worden. „Genau an dem Tag kamen die ersten Nachrichten über das neue Coronavirus. Im März änderte sich in unserem Leben fast alles. Auch die geplante Ausbildung für diesen Kurs musste umstrukturiert werden, und das gleich im ersten Ausbildungsjahr.“ Unterricht in Präsenz sei nicht mehr möglich gewesen. Trotzdem habe es die Gruppe geschafft, eine Gemeinschaft zu werden.

    Vanessa Adler, Sprecherin für die Absolventen, stellte ebenfalls fest: „Diese Ausbildung war anders als die anderen. Als Corona ausgebrochen ist, habe man gehofft, dass alles schnell wieder vorbei sein würde. „Aber uns wurde klar: Das wird bleiben.“ So gut das Homeschooling auch gewesen sein mag: „Wir merkten, Technik kann Lehrer nicht ersetzen. Keiner sei auf eine solche Situation vorbereitet gewesen. Gleich am Anfang der Ausbildung so viele schwere Erkrankungen und Todesfälle erleben zu müssen, sei alles andere als einfach zu meistern gewesen. „Wir haben uns auch gefragt, ob unter diesen Umständen das Erlernte ausreichen würde, das Examen zu bestehen.“ Diese Antwort ist jetzt gegeben: Alle haben es geschafft.

    Klassenleiter und stellvertretender Leiter der Berufsfachschule am Klinikum, Jürgen Wiesel, betonte, wie schön es sei, dass in diesem Jahr erstmals wieder Angehörige bei der Examensfeier dabei sein konnten und „dass wir auf den letzten Metern keinen verloren und alle ihr Examen bestanden haben.“ Vieles sei anders gelaufen als in anderen Ausbildungsjahrgängen. Es habe keine Exkursionen und Schulausflüge gegeben, Präsenzunterricht sei über weite Strecken nicht möglich gewesen. Unter diesen Umständen sei es bemerkenswert, dass sich der Kurs durch sein gutes Klassenklima ausgezeichnet habe. „Unsere Schülerinnen und Schüler haben große Flexibilität und Einsatzbereitschaft bewiesen.“

    Wie immer hat auch diesmal Valentina Backert die  Feierstunde im Klinikum musikalisch untermalt. Eine besondere Überraschung hatte am Ende Mia Buß parat, als sie das Lied „Zeit zu  gehen“ von der Gruppe „Unheilig“ vortrug. An ihre Lehrer gerichtet sang sie: „Es ist Zeit zu gehen. Wir danken Euch für all die Jahre. Auch wenn es weh tut, ist es Zeit für uns zu gehen, wenn es am schönsten ist.“


    Erfolgreiche Absolventen

    Vanessa Adler, Thurnau
    Mia Buß, Kulmbach
    Laura Döring, Grafengehaig
    Julia Dorsch, Trebgast
    Lea-Marie Dorsch, Mainleus
    Laura Gardill, Weismain
    Saskia Günther, Presseck
    Beata Humaniuk, Bayreuth
    Lara Jungwirth, Neudrossenfeld
    Luisa Kaiser, Wilhelmsthal
    Nina Locker, Bad Berneck
    Anika Manig, Selbitz
    Simon Rank, Regnitzlosau
    Elisa Riedel, Marktrodach
    Melissa Schiller, Kronach
    Nico Schmitt, Thurnau
    Janina Schramm, Marktleugast
    Juliette Schuhmann, Neudrossenfeld
    Mia Söllner, Kulmbach
    Anja Weigel, Kulmbach

    Alarmstufe ROT: Krankenhäuser in Gefahr

    Die Deutsche Krankenhausgesellschaft (DKG) hat Alarm geschlagen. Preissteigerungen auf dem Energiemarkt, ob Strom oder Gas, aber auch massiv teurere Einkaufspreise  im Bereich des medizinischen Bedarfs brächten Kliniken im ganzen Land zunehmend in Existenznot. 40 Prozent der deutschen Krankenhäuser sehen laut DKG ihre Situation so gefährdet, dass Insolvenzen drohen, 60 Prozent seien bereits in den roten Zahlen. Dr. Gerald Gaß, Vorstandsvorsitzender der DKG, sieht schwarz, wenn kein Inflationsausgleich kommt: „Krankenhäusern droht die Schließung aus wirtschaftlichen Gründen, der Personalmangel gefährdet die Versorgung, die Kliniken erwarten horrende Rechnungen für Gas und Strom, und das alles in Erwartung einer Herbst- und Winterwelle.“ Die Politik  schaue zu, wie Kliniken ins Straucheln geraten. 

    Das Kulmbacher Klinikum zählt laut Geschäftsführerin Brigitte Angermann derzeit noch zu den Glücklichen in einer Situation, die auch sie mit Sorge betrachtet. „Für 2022 haben wir noch gute Preise, weil wir langfristige Verträge abgeschlossen hatten. Aber die laufen zum Jahresende aus, was Gas angeht. Für das nächste Jahr sieht es dementsprechend schlecht aus. Wir müssen mit immens steigenden Preisen für Gas rechnen.“ Beim Strom hingegen habe das Klinikum so etwas wie eine „Schonfrist“, weil bereits ein Vertrag für das kommende Jahr abgeschlossen wurde: „Da sind wir noch auf der sicheren Seite.“ Doch Grund für eine völlige Entwarnung sei das auch für das Kulmbacher Klinikum nicht. „Es wird uns mit ziemlicher Sicherheit mit siebenstelligen Beträgen treffen, außer es kommt der Preisdeckel, den die EU angekündigt hat.“ Das Klinikum Kulmbach hat seit 20 Jahren ein zertifiziertes Umweltmanagement und setzt sich Jahr für Jahr Umweltziele. Die technischen Anlagen seien auf dem neuesten Stand, viele Maßnahmen seien ergriffen worden, um Energie zu sparen. „Deshalb sind weitere Einsparungen durch Reduzierung der Verbräuche nur in geringem Umfang möglich.“ Angermann spricht von einer  Belastung, betont aber: „Wir sind nicht in der Existenz gefährdet, wie das bei anderen Krankenhäusern der Fall ist, die seit Jahren negative Ergebnisse schreiben und jetzt umso mehr in die Bredouille kommen.“ 

    Einfach die Preise erhöhen, das geht nicht im Gesundheitssystem. Was Krankenhäuser verrechnen dürfen ist per bundeseinheitlich festgelegten Fallpauschalenkatalog definiert.  Die Geschäftsführerin erklärt dazu: „Wir haben einen staatlich regulierten Erlös. Da kann nur die Bundesregierung kurzfristige finanzielle Hilfen beschließen um das Problem über einen Inflationsausgleich möglichst schnell zu lösen.“ Die explodierenden Energiepreise seien nur das eine, die Sachkosten im medizinischen Bereich das andere. „Wir spüren die Preiserhöhungen an allen Ecken und Enden, bei den Arzneimitteln, beim medizinischen Sachbedarf, bei Lebensmitteln und Logistikkosten und dies bereits während der gesamten Pandemie.“  Als Beispiel nennt Angermann den Einkauf von Skalpellen. Dafür müsse inzwischen der dreifache Preis bezahlt werden.  

    Die DKG malt ein düsteres Bild, um ihre Forderung nach Inflationsausgleich zu unterstreichen und beruft sich auf eine Umfrage. Demnach können 96 Prozent der Krankenhäuser die gestiegenen Kosten nicht mehr aus den laufenden Einnahmen bezahlen.  „Ein Krankenhaus mittlerer Größe wird nach aktuellen Berechnungen 2023 mehr als sechs Millionen Euro mehr für Gas und Strom bezahlen, als im Jahr 2021. Mehrausgaben in Millionenhöhe, die nicht gedeckt sind. Allein das macht auf alle Kliniken hochgerechnet einen Fehlbetrag von rund  vier  Milliarden Euro. Insgesamt gehen wir für das Jahr 2023 von einer Unterdeckung von zehn  Milliarden aus.“ 

    Klinikum Kulmbach umwirbt angehende Ärzte

    Um junge Menschen für den Arztberuf in der Kulmbacher Region zu gewinnen, hat das Klinikum in Zusammenarbeit mit niedergelassenen Hausärzten jetzt eine weitere Initiative ergriffen. Das Klinikum hat Medizinstudierende aus Erlangen zu einer Summer School mit Scherpunkt Geriatrie eingeladen. Ziel war es, ärztlichen Nachwuchs auf Kulmbach als  möglichen Arbeitsplatz aufmerksam zu machen.  Gut 40 Studierende der Uni Erlangen   haben dieses Angebot genutzt. Das dreitägige Informationsprogramm umfasste Klinikführungen in Kulmbach und der Fachklinik Stadtsteinach, Fachvorträge und Workshops. Dabei kam auch die Vorstellung des Kulmbacher Lands nicht zu kurz.  Landrat Klaus Peter Söllner zeigte sich von der Premiere der Summer School zufrieden:  „Die völlig unerwartete Resonanz hat mich beeindruckt.  Die jungen Leute waren von unserem Programm begeistert. Das zeigt uns, wir sind auf dem richtigen Weg. Nach diesem Erfolg denke ich mir, dass der eine oder andere sich tatsächlich für eine ärztliche Tätigkeit in unserem Landkreis entscheiden wird.“

    Das hofft auch die Geschäftsführerin des Klinikums Kulmbach, Brigitte Angermann.  Das Klinikum unternehme schon seit Jahren zahlreiche Anstrengungen, junge Ärzte für Kulmbach zu gewinnen. Ein Stipendiatenprogramm und auch die Kooperation mit den Hausärzten im Bereich der Ausbildung von Allgemeinmedizinern führt Angermann als Beispiele an. Die Summer School komme nun noch hinzu. „Die jungen Leute waren unheimlich interessiert. Das zeigt das Interesse am Beruf und auch an unserer Region.“ Angermann würde sich freuen, wenn möglichst viele ihre Allgemeinmedizinerausbildung in Kulmbach machen und sich dann auch in der Gegend niederlassen. Ohne besondere Anstrengungen gehe es heutzutage nicht mehr, wenn man Ärzte gewinnen will. „Wir brauchen Events für den Nachwuchs, bei denen neben dem Fachlichen auch kulturelles Programm angeboten wird. Wir müssen auch das Umfeld positiv präsentieren, denn es ist nicht der Beruf allein entscheidend. Auch das Umfeld muss passen. Das ist uns mit einem Besuch auf dem Altstadtfest und traumhaftem Wetter gut gelungen.“

     Im Rahmen des BeLa-Programms (Beste Landpartie Allgemeinmedizin), einem Förderprogramm der Bayerischen Staatsregierung für Medizinstudierende des Universitätsklinikums Erlangen, warb Landrat Söllner für den Standort Kulmbach. Ihm liege es besonders am Herzen, den ärztlichen Nachwuchs am Klinikum Kulmbach und der Fachklinik Stadtsteinach zu fördern und damit für eine Belebung des Lebens- und Wirtschaftsraumes Kulmbach zu sorgen. „Wir können stolz auf unser Klinikum sein. Wir zeichnen uns durch fachliche Exzellenz und technisch modernste Ausstattung aus, was unser Klinikum gerade für junge  Ärzte zu einem äußerst attraktiven Arbeitsplatz macht. Darüber hinaus haben wir in Kulmbach, im Herzen Oberfrankens, für junge Menschen und junge Familien zahlreiche Vorteile zu bieten. Sie können in einem familiären und sehr freundlichen Arbeitsumfeld eine herausragende Arbeit leisten, in malerischer Umgebung die oberfränkische Natur genießen und hier einen traumhaften Ort zum Wohnen finden.“

    Für die Studierenden ging es an diesem Wochenende im Schwerpunkt um den Bereich der Geriatrie. Unter der Anleitung von Dr. Ute Moreth, Leitende Ärztin an der Fachklinik Stadtsteinach, durchliefen die Studierenden mehrere Workshops. So konnten spezielle Body-Suits angelegt werden, die einen steifen Körper simulieren sollen, wie ihn ältere Patienten häufig erleben. Manschetten und Gurte am Körper sorgten dafür, dass die jungen Studierenden plötzlich große Probleme hatten, aus einem Rollstuhl wieder aufzustehen oder Treppen zu steigen. „Sich in die Patienten hineinzuversetzen, Empathie und Mitgefühl aufzubringen und ihr Leiden ganzheitlich zu verstehen, ist unser größtes Anliegen bei der Betreuung der Patienten“, schildert ein Physiotherapeut der Fachklinik, der die Studierenden im Workshop begleitete.

    Darüber hinaus konnten Simulationsbrillen getestet werden, die ein Gefühl dafür geben, wie sich ein Leben mit Netzhautablösung, grauem Star oder einer Makuladegeneration auswirkt.

    Einen Gang weiter wurde der Bereich Psychologie in einem Entspannungs-Workshop behandelt. Die Gruppenteilnehmer konnten in einer gedanklichen Reise lernen, wie sie sich von psychischen Belastungen befreien und dem Gedankenkarussell entkommen können.

    Bei einem gemeinsamen Abendessen konnten sich die Studierenden gemeinsam mit Brigitte Angermann und Klaus Peter Söllner austauschen.

    Prof. Dr. Thomas Bohrer, Leitender Arzt für Thoraxchirurgie am Klinikum Kulmbach, informierte die Studierenden über philosophische Aspekte in der ärztlichen Tätigkeit. Prof. Dr. Bohrer setzt sich sehr für einen intensiven Austausch mit Patienten ein: „Das Arztgespräch wird heutzutage leider nicht mehr so ausführlich abgehalten, wie es eigentlich erforderlich wäre. Hier stehen pekuniäre Gründe vor den humanitären, und dem will ich entgegenwirken. Ich möchte Sie dafür sensibilisieren, dass ein Arztgespräch mit einem Patienten unabdingbar ist. Es ist wichtig für die Genesung eines Patienten, sich mit ihm zu unterhalten, wirklich für ihn da zu sein“, erklärt Prof. Dr. Bohrer.

    Dr. Volker Seitter, Allgemeinarzt der Gemeinschaftspraxis Seitter & Tischer aus Thurnau , brachte den Studierenden näher, welchen Stellenwert die Geriatrie auch in der hausärztlichen Versorgung hat.

    Anja Lorenz, Oberärztin für Unfallchirurgie am Klinikum Kulmbach, stellte in ihrem Vortrag den Bereich Orthogeriatrie vor. Theresa Bittermann, Fachärztin in Weiterbildung in der Gemeinschaftspraxis Seitter & Tischer, hielt einen Fachvortrag zu dem Thema Schwindel.

    Einen umfassenden Überblick über die verschiedenen Bereiche im Klinikum Kulmbach erhielten die Studierenden durch die Geschäftsführerin Brigitte Angermann. Im Rahmen einer Führung konnten sich die Nachwuchsärzte ein Bild vor Ort machen. Im Anschluss wurde den Studierenden in Kleingruppen ein Einblick in die Arbeit eines Hausarztes im Bereich diverser Pflegeheime im Landkreis Kulmbach geboten.

    Für Anja Tischer, die als Hausärztin in Thurnau und Untersteinach arbeitet, fiel die Bilanz durchweg positiv aus: „Ich bin total begeistert, dass so viele junge Studierende aus allen Bereichen nach Kulmbach gekommen sind. Ich glaube, wir haben ein sehr gutes Programm geboten, die Rückmeldung war positiv. Ich habe gute Hoffnung, dass wir in Zukunft in der Region gute Ärztinnen  und Ärzte bekommen werden.“

    Neue Corona Testverordnung

    Von Freitag, 1. Juli, an sind die sogenannten Bürgertests im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie nicht mehr grundsätzlich kostenlos. Allerdings gibt es Ausnahmen, die einen Corona-Test auch weiterhin ohne Bezahlung möglich machen. Für Besucherinnen und Besucher des Klinikums Kulmbach gilt diese Ausnahme. Wer einen Angehörigen im Krankenhaus besuchen möchte, kann sich weiterhin kostenlos testen lassen. Aufgrund der immer noch hohen und derzeit sogar wieder steigenden Inzidenzen müssen Besuche weiterhin vorher angemeldet werden. Jeder Besucher muss einen Nachweis über ein negatives Testergebnis vorlegen.

    "Die meisten unserer Besucher nutzen bereits jetzt die Möglichkeit der digitalen Anmeldung bei uns", erklärt Geschäftsführerin Brigitte Angermann. "Wer sich online bei uns anmeldet, erhält eine Bestätigung per E-Mail. Diese Bestätigung kann als Nachweis bei der Teststelle digital vorgezeigt oder ausgedruckt und vorgelegt  werden, um einen kostenlosen Test zu erhalten."  Die Anerkennung dieser Bestätigung ist mit Landratsamt Kulmbach und mit allen im Landkreis Kulmbach betriebenen Teststellen, die auf der Webseite des Landkreises www.landkreis-kulmbach.de  veröffentlicht sind, abgestimmt.

    Die meisten Besucher des Klinikums melden sich bereits über das Online-Tool an. Eine wesentlich kleinere Gruppe nutzt die Möglichkeit der telefonischen Anmeldung. „Da wäre es schön, wenn wir bei der telefonischen Anmeldung eine E-Mail-Adresse, Handy-Nummer oder Fax-Nummer mitgeteilt bekommen, dann können wir auch diesen Besuchern eine Bestätigung zusenden, mit der sie zur Teststelle gehen können“, erklärt Brigitte Angermann.

    Eine dritte, wenn auch sehr kleine Gruppe hat keinerlei digitale Möglichkeiten zur Kommunikation. Auch an die wurde gedacht, wenngleich das Prozedere in einem solchen Fall mit zusätzlichem Aufwand verbunden ist. „Wer sich eine Bestätigung nicht per Mail schicken lassen kann, muss einmal vorher persönlich am Klinikum vorbeikommen und sich dort einen Besucherausweis ausstellen lassen. Mit dem kann er dann zur Teststelle gehen.“ Wichtig sei aber: Dieser Besucherausweis berechtigt nicht zum sofortigen Besuch bei einem Patienten, sondern nur zum kostenlosen Coronatest. Erst wenn der vorliegt, kann der Besuch zum vereinbarten Termin stattfinden. Die Geschäftsführerin bittet darum, dass dieser Weg nur im absoluten Ausnahmefall gewählt wird. Vielleicht findet sich für Personen, die keine E-Mail-Adresse oder Handy haben, ja ein Angehöriger oder ein Nachbar, an den die Bestätigung versandt werden kann.

    Weiterhin gilt am Klinikum Kulmbach und der Fachklinik Stadtsteinach: Testmöglichkeiten vor Ort bestehen nach wie vor nicht. Besucher müssen ihr Testergebnis mitbringen. Das darf bei Schnelltests nicht älter als 24 Stunden und bei PCR-Tests nicht älter als 48 Stunden sein.

    Möglichkeiten zur Anmeldung eines Besuchs im Klinikum Kulmbach: klinikum-kulmbach.de/besuchstermin-vereinbaren.html oder in Ausnahmen telefonisch montags bis freitags von 9 bis 11 Uhr unter 09221/98-7959.

    Aktuelle Besuchszeiten:

    Klinikum Kulmbach: Montag bis Freitag zwischen 14 und 19 Uhr sowie am Wochenende zwischen 13 und 19 Uhr

    Fachklinik Stadtsteinach: Montag bis Freitag zwischen 14 und 16 Uhr, an Wochenenden zwischen 13 und 16 Uhr.

    Rollentausch zum Tag der Pflege

    Der Internationale Tag der Pflege am 12.05.2022 war für die Pflegekräfte am Klinikum Kulmbach dieses Jahr ein ganz besonderer Tag: Prof. Dr. Thomas Bohrer und Sebastian Ditschek haben eine Frühschicht in der Pflege abgeleistet und alle Aufgaben übernommen, die auch für die anderen Pflegekräfte anstanden: Patienten wurden gewaschen und betreut, es wurden Verbände und Schienen angelegt sowie viele weitere Versorgungen erledigt.

    Pflegedienstleiter Sebastian Ditschek kommt selbst aus dem Pflegeberuf, weshalb ihm die Arbeit gut bekannt ist. Sein Arbeitsplatz in der Frühschicht war die Unfallchirurige am Klinikum Kulmbach. Auch Prof. Dr. Bohrer, der auf der Intensivstation eingesetzt wurde, kennt das Aufgabengebiet sehr gut. Der Leitende Arzt ist ursprünglich Intensivmediziner und hat selbst lange Zeit eine Intensivstation geleitet. Die Anforderungen der Intensivstation waren für ihn eine schöne „Zeitreise“, wie er es liebevoll nannte. Allerdings habe sich auch einiges getan: „Viele der Geräte auf der Intensivstation sind neu oder haben hochmoderne neue Zusatzfunktionen, die ich erst von anderen Pflegekräften erklärt bekommen musste. Man lernt ein Leben lang, nicht nur als Mediziner, sondern ebenso als Pfleger. Daher freue ich mich, meine alten Kenntnisse aufzufrischen und Neues zu lernen“ so Prof. Dr. Bohrer.

    Als Dank für den unermüdlichen Einsatz aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Pflege am Klinikum Kulmbach und der Fachklinik Stadtsteinach ließ Geschäftsführerin Brigitte Angermann jeder Station einen Obstkorb zukommen, verbunden mit einem Dankesschreiben anlässlich der herausragenden Arbeit, die die Pflegekräfte jeden Tag leisten.

    Prostatazentrum am Klinikum zertifiziert

    Aus der Klinik für Urologie am Klinikum Kulmbach gibt es gleich zwei gute Nachrichten: Die Urologie ist jetzt zertifiziertes Kompetenzzentrum Prostata und mit Assistenzarzt Siarhei Menshykau verstärkt ein Mediziner, der sich auf Kinderurologie spezialisiert, das Team. Leitender Arzt Dr. Jordan Todorov freut sich: „Das ist das ein weiterer großer Fortschritt für unsere Patienten. Sie haben noch mehr Sicherheit.“

    Prostatakrebs ist die häufigste Krebserkrankung beim Mann, weiß Dr. Todorov. Die Behandlungsmöglichkeiten in diesem Bereich haben sich in den vergangenen Jahren drastisch verbessert. „Der Fortschritt in der Medizin hat viele neue therapeutische Optionen eröffnet. Dadurch ist ein positiver Verlauf für fast alle Stadien dieser Erkrankungen zu erreichen.“ Im Klartext: Was in der Vergangenheit oft ein Todesurteil gewesen ist, verläuft heute meist viel positiver. „Sogar bei fortgeschrittenen Fällen ist meist eine Lebensverlängerung bei guter Lebensqualität gewährleistet“, erklärt der Mediziner. Die meisten Patienten können zudem dank des bei Prostataoperationen am Klinikum Kulmbach eingesetzten OP-Roboters „Da Vinci“ schon kurz nach dem Eingriff wieder arbeiten. Für die betroffenen Männer nicht weniger wichtig: „In den meisten Fällen bleiben alle für die Männer bedeutsamen Funktionen erhalten. Auch die Potenz. Der Einsatz des ‚Da Vinci‘ hat sich dabei als Aushängeschild für unsere Klinik erwiesen“, erklärt der Leitende Urologe.

    Im Sinne einer noch besseren Versorgung der Patienten sei es nur logisch gewesen, auch die Zertifizierung als Prostatazentrum anzustreben. Die Anforderungen, die URO-Cert stellt, hat das Klinikum Kulmbach alle erfüllt: Ein umfassendes und integriertes Behandlungskonzept, kompetentes ärztliches Personal mit ausgewiesener Therapie-Erfahrung, strukturübergreifende Qualitätsstandards und Kontakt zu Patientenvereinigungen und Selbsthilfeorganisationen. Auch die Gewährleistung von Vor- und Nachsorge spielt dabei eine Rolle, sagt Dr. Todorov. Er freut sich über die Anerkennung, die seine Fachrichtung durch die Zertifizierung erfahren hat: „Alle Kriterien wurden mit exzellenten Ergebnissen bewertet.“

    In der Urologie des Klinikums Kulmbach sind nach Angaben von Dr. Todorov im vergangenen Jahr mehr als 120 Krebspatienten behandelt worden. Das sei eine stolze Zahl, sagt der Facharzt und erinnert an seine Anfänge in Kulmbach. Im Jahr 2010 hat Dr. Jordan Todorov als einziger Urologe am Klinikum Kulmbach begonnen. Inzwischen arbeiten mit ihm in diesem Fachbereich vier Oberärzte, ein Funktionsoberarzt und fünf Assistenzärzte. Zwei Medizinische Versorgungszentren werden von der Urologie betrieben. „Damit ist die Vor- und Nachsorge für unsere Pateinten auch im ambulanten Bereich gewährleistet.“

     

    Kinderurologie

     

    Mit Assistenzarzt Siarhei Menshykau, der aus Weißrussland nach Kulmbach gekommen ist, verfügt das Klinikum Kulmbach nun auch über einen Kinderurologen, der an einem großen kinderurologischen Zentrum in Minsk gearbeitet hat, bevor er Anfang 2022 nach Kulmbach kam. Er wird Dr. Todorov, der ebenfalls in diesem speziellen Bereich erfahren ist, verstärken. „Wir wollen die Kinderurologie als weiteren Schwerpunkt ausbauen“, kündigt Dr. Todorov an.

    Rund 2000 Patienten pro Jahr werden in der Urologie am Klinikum behandelt. Darunter sind laut Dr. Todorov auch viele Kinder. Sie kommen mit unterschiedlichsten medizinischen Problemen in die Klinik. „Hodenhochstand kommt recht häufig vor, aber auch Fehlbildungen der Harnröhre oder der Genitalien und Leistenbrüche behandeln wir oft.“ Urologie bei Kindern beschreibt der Leitende Arzt als eine sehr komplexe Arbeit, die neben dem reinen fachlichen Wissen noch viel mehr erfordert: „Man muss mit den Kindern und auch mit ihren Eltern umgehen können. Gerade auf unserem Gebiet gibt es sehr viele sensible Themen.“ Deswegen will Todorov die Kinderurologie am besten als eigene Fachrichtung definieren.

    Das Spektrum in der  Kinderurologie ist groß: Operative Behandlung der Fehlbildungen und Erkrankungen von inneren und äußeren Genitalien wie Hodenhochstand, Leistenbruch und Hydrozele (Wasseransammlung im Hodensack) werden je nach Voraussetzungen sowohl offen als auch laparoskopisch operiert. Auch Fehlbildungen der Vagina, intersexuelle Genitale, Phimose (Vorhautverengung) oder Varikozele (Krampfadern im Hodensack) werden in Kulmbach behandelt, ebenso wie Genitalrekonstruktionen bei Harnröhrenfehlbildungen und vieles mehr.

    Die Behandlung von Steinleiden bei Kindern ist ein weiteres Feld: Nieren-, Harnleiter- und Blasensteine werden durch offene, endoskopische oder laparoskopische Operationstechniken entfernt. Bei der Behandlung von Notfällen spielen oft eine Hodentorsion, Nebenhodenentzündung, komplizierte und unkomplizierte Harnweginfektionen oder Nierenkoliken eine Rolle.  Was leider auch bei Kindern manchmal nötig ist: Die Behandlung von Tumoren des Urogenitaltraktes.

    Klinikum ist ab sofort Akademisches Lehrkrankenhaus

    Das Klinikum Kulmbach ist ab sofort Akademisches Lehrkrankenhaus des Universitätsklinikums Jena. Mit der Unterzeichnung des Vertrags können Medizin-Studierende künftig auch ihr Praktisches Jahr (PJ) in Kulmbach absolvieren. Bereits seit vielen Jahren gibt es am Klinikum Kulmbach ein Stipendienprogramm für angehende Ärzte. Auch in der Famulanten-Ausbildung hat sich das Klinikum Kulmbach bereits in den vergangenen Jahren engagiert. Das Praktische Jahr ist Teil des Medizinstudiums und wird in der Regel im letzten Jahr vor dem Studienende absolviert. Das Klinikum Kulmbach wird dem Universitätsklinikum künftig insgesamt zehn PJ-Ausbildungsplätze zur Verfügung stellen. Studierende (aller anerkannten Universitäten) können im Rahmen ihres PJ einen umfassenden Einblick in den Klinikalltag und die Abläufe in einem Krankenhaus erhalten.

     

    „Dass die Friedrich-Schiller-Universität Jena uns im März nach umfassender Prüfung den Titel ‚Akademisches Lehrkrankenhaus des Universitätsklinikums Jena‘ zuerkannt hat, freut uns sehr“, kommentiert Geschäftsführerin Brigitte Angermann.  „Die Gewinnung von ärztlichem Nachwuchs ist seit vielen Jahren eine große Herausforderung. Die Studierendenausbildung im klinischen Alltag ist daher sehr wichtig und für uns auch eine positive Herausforderung. Aber auch der Anschluss an aktuelle Lehre und Forschung der sehr renommierten Friedrich-Schiller-Universität Jena und des Universitätsklinikums Jena ist eine Bereicherung für unser Klinikum und für unsere Patienten.“

     

    Die Universität in Jena blickt auf eine große Geschichte zurück, sagt Professor Dr. Thomas Bohrer und weist darauf hin, dass die Uni bereits seit dem Jahr 1557 besteht und heute die einzige Volluniversität im Freistaat Thüringen ist. Professor Bohrer ist der PJ-Beauftragte am Klinikum Kulmbach und hat sich sehr für die Anerkennung als akademisches Lehrkrankenhaus eingesetzt. Nicht nur Studierende aus Jena, sondern aus ganz Deutschland können nun ihr PJ in Kulmbach absolvieren, sagt er. Dass sich Jena für Kulmbach entschieden hat, freut ihn besonders: „Das ist eine sehr große Fakultät, die sich auch in der Spitzenforschung mehrfach schon ausgezeichnet hat.“

     

    Den Medizinstudierenden will Kulmbach viel bieten. Die Planung steht bereits, erklärt Bohrer. Grundlagen dafür habe das Klinikum schon seit Jahren. Gemeinsam mit der Uni in Erlangen biete das Klinikum in Kulmbach die Ausbildung zum Allgemeinmediziner an. Auch für Famulanten, die ihre Praktika ebenfalls schon in Kulmbach ableisten können, gebe es ein breites Ausbildungsprogramm. Für die Studierenden gebe es täglich ein Fortbildungsangebot. „Das ist auf sehr hohem Niveau und schon fast ein Alleinstellungsmerkmal. Da brauchen wir uns nicht zu verstecken, und daran werden wir anknüpfen, wenn jetzt die Studierenden im PJ zu uns kommen.“ Die Angebote für Medizinstudenten am Kulmbacher Klinikum werden gut angenommen, freut sich Professor Bohrer. „Wir haben jetzt schon Famulanten aus der ganzen Bundesrepublik bei uns, sogar aus Oxford war schon ein Medizinstudent bei uns.“

     

    Der Titel ‚Akademisches Lehrkrankenhaus‘ stellt laut Professor Bohrer eine deutliche Aufwertung für das Klinikum Kulmbach dar. „Wenn man Akademisches Lehrkrankenhaus ist, spielt man in einer anderen Liga mit“, sagt Bohrer, der selbst an der Uni in Würzburg lehrt. Hinzu komme, dass ein Haus auf diese Weise auch dokumentiert, dass ihm der ärztliche Nachwuchs wichtig ist. Sich gut um diese Studierenden zu kümmern, Seminare und Kurse anzubieten, sei dabei eine Verpflichtung.

     

    In dem Zusammenhang freut sich Bohrer, dass alle Disziplinen, die am Kulmbacher Klinikum angesiedelt sind, diese Herausforderung mittragen. Das habe sich bereits in der bisherigen Ausbildung von Medizinstudierenden gezeigt und werde nun fortgesetzt. „Wir haben bei uns hochmotivierte Mitarbeiter am Klinikum. Ich bin mir sicher, dass wir den angehenden Ärzten bei uns viel bieten können.“ Wenn das Wintersemester in diesem Jahr beginnt, wird es losgehen mit der nächsten Stufe der Mediziner-Ausbildung in Kulmbach.

    Landrat Klaus Peter Söllner betont als Vorsitzender des Zweckverbands, wie wichtig dieser nun geschlossene Vertrag mit der Uni Jena ist. „Dass wir jetzt Akademisches Lehrkrankenhaus des Jenaer Universitätsklinikums sind, freut uns sehr und ist ein weiterer Baustein zur Sicherung der medizinischen Versorgung der Bevölkerung in Kulmbach. Jena ist ein bedeutender und traditionsreicher Universitäts-Standort. Wir versprechen uns eine sehr gute Partnerschaft.“ Söllner dankt Geschäftsführerin Brigitte Angermann und Professor Dr. Thomas Bohrer für ihr Engagement in dieser Sache. Professor Bohrer habe die Kontakte hergestellt, die nun zu einem erfolgreichen Abschluss geführt haben. „Das ist für uns in Kulmbach eine hervorragende Perspektive für die Zukunft.“

    Medizinische Fakultät in Jena

    Medizin studieren am Universitätsklinikum Jena hat eine lange Tradition: Die Medizinische Fakultät war eine der vier Gründungs-Fakultäten der Friedrich-Schiller-Universität Jena im Jahre 1558 und Wirkungsort vieler bekannter Mediziner. In Jena entdeckte Hans Berger die menschlichen Hirnströme. Der Anatom Loder fand zusammen mit Johann Wolfgang Goethe den Zwischenkieferknochen des Menschen, Christoph Wilhelm Hufeland stellte seine Theorien der Naturheilkunde auf. „Entsprechend fühlen wir uns aus Tradition zur Innovation verpflichtet – in der Forschung ebenso wie in der Lehre. Für die hohe Qualität des Medizinstudiums in Jena spricht die gute Bewertung, die die Universität Jena in den Studiengängen Humanmedizin und Zahnmedizin in Rankings erzielt“, schreibt die Fakultät über sich. Eine große Rolle spiele dabei die hervorragende Betreuung, die die Uni bei Immatrikulationszahlen von etwa 260 Medizinern und rund 60 Zahnmedizinern pro Studienjahr ihren insgesamt 2200 Studierenden anbieten könne.

    Klinikum Kulmbach veranstaltet 2. Wundsymposium

    Am 30.04.2022 findet von 08:30 Uhr bis 17:15 Uhr das zweite Wundsymposium des Klinikums Kulmbach statt. Veranstaltungsort ist die Eventarena in Himmelkron. Das Wundsymposium umfasst eine Vortragsreihe von Fachärzten, Therapeuten und Psychoonkologen des Klinikums Kulmbach sowie der Universitätskliniken Nürnberg, Regensburg und Göttingen. Die Vorträge behandeln relevante Themen rund um die Diagnose und Therapiemöglichkeiten von Wunden. Die Veranstaltung richtet sich daher besonders an niedergelassene Ärzte und Klinikärzte, medizinische Fachangestellte und Pflegekräfte.

    Vortragsreihe des Wundsymposiums

    Die Vorträge im Rahmen des Wundsymposiums umfassen unter anderem die akute Wundversorgung, die Folientherapie, die Schmerztherapie oder auch psychologische Aspekte der chronischen Wunde.

    Das Wundsymposium ist als Fortbildungsveranstaltung konzipiert, es können Fortbildungspunkte nach dem Fortbildungskonzept der Bayerischen Landesärztekammer erworben werden. Es werden Rezertifizierungspunkte der Initiative chronische Wunde e.V. angeboten, diese benötigen Wundexperten ICW ®, Fachtherapeuten ICW®  und Pflegetherapeuten ICW®.

    Im Anschluss an die Veranstaltung werden den Besuchern Teilnahmezertifikate ausgehändigt. Die Veranstaltung wird durch den Ärztlichen Kreisverband unterstützt.

    Anmeldung zum Wundsymposium

    Da die Teilnehmerzahl begrenzt ist, bitten wir um eine Anmeldung über unser Online-Formular auf der Website unter www.klinikum-kulmbach.de . Sie erhalten eine Anmeldebescheinigung per E-Mail. Die Teilnahmegebühr beträgt 75€ inkl. der gesetzlichen Umsatzsteuer. Im Angebot ist ein Mittagessen enthalten. Bei einer Barzahlung vor Ort beträgt die Teilnahmegebühr 100€.

    Sebastian Ditschek ist neuer Pflegedienstleiter am Klinikum Kulmbach

    Drei Monate lang hat Sebastian Ditschek bereits an der Seite von Pflegedienstleiterin Franziska Schlegel gearbeitet. Seit sie nach mehr als 45 Jahren im Dienst des Kulmbacher Klinikums am 1. April im Ruhestand ist, steht Sebastian Ditschek nun  an der Spitze der rund 950 Pflegekräfte (rund 600 Vollzeitstellen), die am Kulmbacher Klinikum beschäftigt sind. Der 36-jährige Oberpfälzer war vor seinem Wechsel nach Kulmbach stellvertretender Pflegedirektor am Klinikum Bayreuth gewesen und freut sich auf die neue Aufgabe.

    „In Bayreuth hört man viel Gutes über Kulmbach. Das Haus hat mich fasziniert, und als ich die Stellenausschreibung gesehen hatte, habe ich mir gesagt, die Chance nutze ich“, sagt Ditschek, wie er nach Kulmbach gekommen ist. Die Bewerbung um eine Stelle als Pflegedienstleiter sei ein logischer Schritt in seinem Werdegang gewesen.

    „Führen und die Leute mitnehmen, einen jeden von seinem Standpunkt heraus“, das ist für Sebastian Ditschek die Devise. In einem Krankenhaus müsse man sich als große Einheit sehen. Aufgaben müssten gemeinsam erfüllt werden, sonst gehe das nicht. Das sagt Ditschek auch vor dem Hintergrund des Pflegenotstands, der in ganz Deutschland herrscht und natürlich auch am Klinikum Kulmbach viel Zeit und Arbeit fordert. „Das wird einer der großen Bausteine für die kommenden Jahre“, betont der neue Pflegedienstleiter. Personalakquise und Personalbindung seien weitere große Punkte. „Nur wer zufrieden ist, bleibt. In diesem Beruf kann man sich heutzutage aussuchen, wo man arbeiten will.“ Gute Ausbildung, aber auch die Qualifizierung von Mitarbeitern aus dem Ausland sieht Ditschek als Herausforderung an, die gelöst werden muss. Allein aus dem Ausland, meint er, könne das Problem aber nicht gelöst werden. Er will sich stark machen, Mitarbeiter zu gewinnen, die aus anderen Berufen in die Pflege wechseln und sich als Quereinsteiger qualifizieren wollen. Er kenne etliche Mitarbeiter, die sich nach einer Ausbildung zum Pflegehelfer für den vollumfänglichen Einstieg in den Beruf entschlossen haben.

    Vor allem durch Corona waren die Beschäftigten in der Pflege in den vergangenen beiden Jahren massiv gefordert. Doch auch ohne Pandemie trägt jeder, der sich für diesen Beruf entschlossen hat, große Verantwortung. „Die Leute anzuhören, wenn sie Anliegen haben, das ist ein wichtiger Schritt. Man muss sich Zeit nehmen, auf die Menschen zugehen.“ Kulmbach sei da in einer guten Ausgangsposition. Trotz der Größe des Klinikums herrsche ein familiäres Umfeld im Haus. „Das hat mich vom ersten Tag an beeindruckt. Man kommt hier an und wird freudig empfangen. Das gibt es nicht in jeder Klinik so.“

    Sebastian Ditschek betont, er habe von den drei Monaten, die er noch an der Seite von Franziska Schlegel gearbeitet hat, sehr profitiert. „Wir haben das gut meistert, ich bin in ein gutes Team gekommen und gut aufgenommen worden. Ich habe hier ein absolut positives Umfeld vorgefunden. Jeder interessiert sich für die Belange des anderen und man stößt bei Kollegen wie auch bei Vorgesetzten immer auf ein offenes Ohr. Das ist wirklich ein gutes Miteinander hier.“

     

     

    Werdegang

    Sebastian Ditschek ist 36 Jahre alt und lebt  mit seiner Frau und seinen beiden Kindern (fünf und sieben Jahre alt) in Immenreuth in der Oberpfalz. Die 42 Kilometer von seinem Heimatort zur Arbeit wird Ditschek täglich pendeln. Das Klinikum Bayreuth war bis zu seinem Wechsel nach Kulmbach Ditscheks Arbeitsplatz. 2015 hatte er dort als Anästhesiepfleger begonnen, 2018 wurde er in die Pflegedirektion berufen, ein Jahr lang als Bereichsleitung der chirurgischen Abteilung, im September 2019 wurde er stellvertretender Pflegedirektor.

    2003 hat Sebastian Ditschek seine Ausbildung in der Krankenpflege begonnen. In Tirschenreuth und Kemnath war er tätig. „Nebenbei“ hat er via Telekolleg sein Abitur gemacht und dann ein Fernstudium in München absolviert, das mit dem Bachelor-Abschluss „Medizinalfachberufe, Schwerpunkt Management“ endete.

    Am Klinikum wird es eng

    Umbau – Die Bauarbeiten am Krankenhaus schreiten voran. Ab kommenden Montag müssen die Besucher daher mit weiteren Einschränkungen im Eingangsbereich rechnen.

    Die Bauarbeiten am Klinikum Kulmbach schreiten voran. Jetzt steht die Gründung des Lüftungsbauwerks an. Dafür müssen Spundwände bis zu fünf Meter tief in den Boden getrieben und Großgeräte eingesetzt werden. Das wird für Besucher des Hauses vom kommenden Montag an (28. März 2022) Veränderungen nach sich ziehen, berichtet die Geschäftsführerin des Klinikums, Brigitte Angermann.  Zwischen der Baustelle und dem Interimsgebäude neben der Notaufnahme wird der Fußgängerweg in Richtung Baustelle verlegt und durch einen Tunnel gesichert. Die Verlegung sei notwendig, um trotz der Bauarbeiten noch eine Fahrspur aufrecht zu erhalten, damit Transportdienste Patienten abholen oder Patienten der Notaufnahme am Haus aussteigen können. „Leider wird es gerade im Eingangsbereich des Klinikums nun eine Weile noch beengter werden als es ohnehin schon ist“, bittet Brigitte Angermann um Verständnis. Die direkte Zufahrt zum Haupteingang des Klinikumsgebäudes und der Notaufnahme mit dem Auto wird während dieser Baumaßnahme nur noch in absoluten Ausnahmefällen möglich sein. Bis Ende Mai wird die von Montag an geltende Regelung gültig bleiben. Dann können die Spundwände gezogen werden und der Bereich werde wieder wie bisher nutzbar. „Wir bitten alle Fußgänger, zukünftig ausschließlich den neuen sicheren Zugang  durch den Tunnel zum Gebäude zu nutzen und alle Autofahrer, nicht bis zum Haupteingang zu fahren, wenn es keine zwingenden Gründe gibt“, sagt die Geschäftsführerin. Sie weist auch darauf hin, dass vom 31. März an die wenigen Kurzzeit-Parkplätze vor dem Interimsgebäude teilweise wegfallen werden. Landrat Klaus Peter Söllner bittet Patienten, Besucher und auch die Mitarbeiter um Verständnis: „Wo in einem Umfang gebaut wird, wie das an unserem Klinikum jetzt geschieht, lassen sich Behinderungen leider nicht vermeiden. Ich kann nur um Geduld bitten und darum, das große Ziel nicht aus den Augen zu verlieren: Wenn diese rund 100 Millionen Euro teure Baumaßnahme im Frühjahr 2024 abgeschlossen ist, haben wir unser Klinikum auf einen sicheren Zukunftskurs gebracht und können unserer Bevölkerung eine wohnortnahe  Gesundheitsversorgung auf modernstem Stand bieten.“ 

    In den jüngsten Sitzungen der Verbandsversammlung und des Bauausschusses wurden für den Neubau West am Klinikum Kulmbach Vergaben für alle großen technischen Gewerke sowie den Trockenbau beschlossen. „Erfreulicherweise gehen viele Aufträge an Firmen im Landkreis Kulmbach“, sagt dazu Geschäftsführerin Brigitte Angermann. Die Heizungs- und Kälteanlagen wird die Firma Schwender aus Thurnau einbauen, für die Lüftungsanlagen wurde die Kulmbacher Firma AGO beauftragt, die Firma Kamlowski aus Kulmbach erledigt die Trockenbauarbeiten, die Sanitärinstallation wurde an die Firma Sell in Kulmbach vergeben.

    Klinikum gewinnt Architekturpreise
    Fünf neue Fälle als „Zufallsfund“
    Trotz neuer Fälle sinkt die Inzidenz
    Ein neuer Corona-Fall in Kulmbach
    Ein einziger befindet sich in Quarantäne
    Die Inzidenz sinkt auf einen Wert von 2,79
    2,6 Milliarden Euro für Ausbau von Bayerns Kliniken freigegeben
    Ein neuer Corona-Fall in Kulmbach
    Ein Drittel der Kulmbacher ist geimpft
    Es bleibt bei einer Inzidenz von 5,59
    Neue Fälle lassen Inzidenz wieder steigen
    Nur noch elf Personen in Quarantäne
    Inzidenz im Landkreis jetzt bei 5,59
    Kein neuer Corona-Fall in Kulmbach
    Immer mehr Menschen leiden an Herzproblemen: Klinik in Kulmbach spezialisiert sich
    Trauer um Dr. Herbert Mädl
    Schwerpunktklinik für schwache Herzen
    Inzidenz bleibt weiter stabil bei 12,58
    Inzidenz im Raum Kulmbach bleibt unter 20
    Keine neuen Fälle am Freitag
    Corona Kulmbach: Keine Neuinfektionen – Testpflicht beim Sport und in der Außengastronomie entfällt
    Klinikum Kulmbach öffnet wieder für Besucher
    Inzidenz wieder unter 50er-Marke
    Kulmbach: Keine neuen Corona-Fälle
    Drei neue Corona-Tote im Raum Kulmbach
    Inzidenz sinkt diesmal deutlich
    Erste Lockerungen greifen im Landkreis Kulmbach
    Inzidenz sinkt nochmals leicht
    Update zum Stand der Coronavirus-Infektionen im Landkreis Kulmbach am Muttertag 2021
    Kulmbach: Inzidenz sinkt wieder unter 100
    Inzidenz kratzt an 100er-Marke
    Babyglück sorgt für Polizeieinsatz: Beamte verzichten allerdings auf Strafe
    Auto mit Warnblinklicht und offener Tür geparkt - Fahrer nicht vor Ort
    Falschparker entpuppt sich als werdender Vater
    Nächste Geburtsstation in der Region schließt
    Corona Kulmbach: Über ein Drittel der Kulmbacher geimpft – fast 600 in Quarantäne
    Kulmbacher Landrat mahnt: Ausflug nur mit der Familie
    Inzidenz weiter deutlich über 200
    Kulmbach: Die Palliativstation und die Pandemie
    Schon 20 000 Erstimpfungen im Kreis Kulmbach
    Über 700 Menschen in Kulmbach sind in Quarantäne
    Inzidenz in Kulmbach sinkt deutlich
    Inzidenz sinkt, Impfquote steigt
    Extrem angespannte Lage bei Intensivbetten in Oberfranken
    Inzidenz bleibt deutlich über 200
    Ein Corona-Patient in jedem zweiten Intensivbett in Hof
    Mehr als 600 Menschen in Quarantäne
    Mehr als 600 Menschen in Quarantäne
    Die Lage in Kulmbach bleibt sehr angespannt
    Inzidenz steigt erneut über 200
    Inzidenzwert sinkt auf 188,64
    Landkreis beklagt weiteres Corona-Opfer
    Corona-Hotspot Kulmbach: Traurige Meldung – Angebot für alle Impfwilligen in der Region
    Neuer Todesfall im Raum Kulmbach
    Neuer Todesfall im Raum Kulmbach
    Leichte Entspannung über Ostern
    Nach der Impfung ins Krankenhaus
    Kulmbach wieder Spitzenreiter in Bayern
    Team der Covid-Station sagt danke
    Kulmbach: Schon 15 Prozent sind geimpft
    Inzidenz überschreitet den Wert 300
    Das Infektionsgeschehen lässt nicht nach
    Corona-Hotspot Kulmbach: Es gibt etwas zu feiern
    Inzidenz steigt wieder auf 283,5
    Pressemitteilung - Kreißsaal

    Pressemitteilung

    Zu unserem großen Bedauern müssen wir unseren Kreißsaal in der Entbindungsklinik des Klinikums Kulmbach von morgen, Donnerstag, 12 Uhr, bis einschließlich Mittwoch, 31. März, nochmals schließen. Von Donnerstag, 1. April, 6 Uhr, können wir dann wieder sicher gewährleisten, dass wir genügend Hebammen für Entbindungen an unserem Haus einsetzen können.

    Die Verantwortlichen des Klinikums haben, nachdem vor Kurzem der Kreißsaal wegen des krankheitsbedingten Ausfalls von fünf unserer neun Hebammen schon einmal für einige Tage abgemeldet werden musste, alle Anstrengungen unternommen, um personelle Verstärkung zu finden. Dutzende Gespräche mit freiberuflichen Hebammen wurden geführt. Es ist uns aber kurzfristig nicht gelungen, alle Schichten für die kommenden Tage durchgängig zu besetzen.

    Aus Sicherheitsgründen und um mögliche Gefahren für Mutter und Kind auszuschließen, haben wir uns für eine nochmalige vorübergehende Schließung entscheiden müssen. Vom 1. April an ist am Klinikum in diesem Bereich dann wieder eine  ausreichende Zahl von Hebammen im Einsatz. Es ist uns zudem gelungen, vom 6. April an zwei junge Hebammen aus Italien zu gewinnen, die nach Kulmbach umziehen und in Vollzeit für uns tätig werden. In den Heimatregionen dieser Hebammen herrscht in diesem Berufsfeld ein personeller Überschuss. Die beiden neuen Mitarbeiterinnen in unserem Kreißsaal sprechen hervorragend deutsch und kommen mit großer Motivation zu uns. Bereits für den Mai sind weitere personelle Verstärkungen fest geplant. Ab 01. Oktober startet an der Hochschule Coburg der Studiengang Hebammenkunde. Zwei Studierende werden dann Ihre Praxiseinsätze am Klinikum Kulmbach ableisten.

    Bei allen werdenden Eltern bitten wir um Verständnis für die Entscheidung, den Kreißsaal nun nochmals zu schließen. Schwangere, die sich für die kommenden Tage bereits bei uns zur Geburt angemeldet hatten, werden persönlich verständigt. In Notfällen werden werdende Eltern gebeten, sich an umliegende Geburtskliniken zu wenden.

    Weil Hebammen fehlen: erneut keine Entbindungen
    Inzidenz im Landkreis sinkt leicht
    58 neue Corona-Fälle am Dienstag
    40 neue Corona-Fälle am Wochenende
    Vorerst keine Geburten mehr am Klinikum
    Kulmbach Spitzenreiter im Inzidenzwert
    Inzidenz steigt auf mehr als 311
    Trotz extrem hoher Impfquote: Kulmbach knackt 300er Marke
    Corona-Pandemie: Lage am Klinikum Kulmbach äußerst angespannt
    Intensivkapazität erschöpft
    #moveUP: Ausbildung am Klinikum Kulmbach
    "Furchtbare Situation": Aggressive Virus-Mutation in Oberfranken auf dem Vormarsch
    "Furchtbare Situation": Aggressive Virus-Mutation in Oberfranken auf dem Vormarsch
    32 neue Corona-Fälle am Wochenende
    32 neue Corona-Fälle am Wochenende
    Inzidenzwert nähert sich der Marke 300
    Inzidenz in Kulmbach jetzt bei 241,73
    Inzidenzwert klettert auf 145,32
    Anstieg in Kulmbach und Bayreuth - Rückgang in Kronach und Lichtenfels
    Inzidenz über Grenzwert: Erste Region in Franken führt Ausgangssperre wieder ein
    Inzidenz seit 7 Tagen unter 100 - keine Ausgangssperre mehr ab Montag in Kulmbach
    Corona in Kulmbach: Doch wieder Neuinfektionen in Stadt und Landkreis – Das ist die aktuelle Lage
    Amt stellt Ende der Ausgangssperre in Aussicht
    Am Montag könnte es mit der Ausgangssperre vorbei sein
    Bürgerhospital Kulmbach schließt für Besucher
    Erneut zwei Corona-Opfer im Landkreis
    Impfungen nehmen Fahrt auf
    Ab Donnerstag gibt es kostenlose Schnelltests in drei dezentralen Einrichtungen
    Weiteres Corona-Opfer zu beklagen
    Corona in Kulmbach: Keine Corona-Neuinfektionen gemeldet – Todesfälle gestiegen
    Inzidenz sinkt weiter auf jetzt 85,24
    Coronavirus-Mutation jetzt auch in Kulmbach nachgewiesen
    Inzidenz: Kulmbach ist wieder "unter Hundert"
    Schon Tausende in Kulmbach geimpft
    Inzidenz sinkt erneut auf jetzt 141,13
    Corona-Lage im Landkreis Kulmbach entspannt sich auf hohem Niveau
    Inzidenz fällt auf 152,31
    Kulmbacher “Gesundheitsregion plus” ergreift passgenaue und kreative Maßnahmen gegen den Landärzt*innenmangel
    Trotz neuer Fälle sinkt die Inzidenz erneut
    Zahl der Corona-Opfer steigt auf 70
    In Kulmbach haben am Montag die Zweitimpfungen begonnen
    Landkreis meldet drei weitere Todesopfer
    Landkreis Kulmbach: Gemeinsame Hebammen-Homepage geht online
    Kulmbacher Landratsamt äußert sich zur Kritik an verschärften Corona-Regeln
    Die Zahl der Toten steigt weiter
    Elf Corona-Tote am Wochenende - Kulmbacherin beschreibt Erfahrungen für "alle, die glauben, Covid-19 ist harmlos"
    Kulmbach meldet 83 neue Corona-Fälle und vier weitere Tote
    100 Millionen Euro fließen in Erweiterung des Kulmbacher Klinikums
    Corona: Weitere sechs Todesfälle im Landkreis Kulmbach
    Drei Corona-Tote im Landkreis Kulmbach – über 600 Menschen in Quarantäne
    Fünf weitere Corona-Infizierte
    Traumberuf Landärztin: Kulmbacherin soll Pressecker Praxis übernehmen
    Inzidenz ist leicht gesunken und Impfungen haben begonnen
    Corona-Impfung: Termine in Kulmbach müssen verschoben werden – vorerst keine weiteren
    Klinikum: Geschäftsführung sieht keine Gefahr für Gehälter in der Pflege
    Kulmbach: 62 weitere Coronavirus-Fälle
    Aktuelle Corona-Meldungen aus Oberfranken vom 30.12.2020
    Aktuelle Corona-Meldungen aus Oberfranken vom 29.12.2020
    Neuer Impfstoff für Oberfranken
    Zwei weitere Corona-Tote im Landkreis Kulmbach
    Sieben-Tage-Inzidenz in Kulmbach jetzt bei 222,17
    Kulmbacher Klinikum stockt Mitarbeiterzahl auf - außerdem neue Abstrichstellen
    Corona: Der Inzidenzwert in Kulmbach geht Richtung 200
    Corona-Neuinfektionen gestiegen - 156 Menschen aktuell infiziert
    Derzeit 135 Corona-Infizierte
    https://www.infranken.de/lk/kulmbach/corona-der-inzidenzwert-in-kulmbach-geht-richtung-200-art-5135577

    Kulmbach, den 16.12.2020: Wie bereits berichtet, wurde Anfang Dezember eine tolle Gemeinschaftsaktion während der Vorweihnachtszeit ins Leben gerufen. Unter der Gastro-Weihnachts-Bescherung verbirgt sich eine Gutscheinaktion für die Gastronomie im Kulmbacher Land. Hierfür kann man Gutscheine in beliebiger Höhe erwerben und bei rund 70 Mitgliedsbetrieben ..

    Ein Besuch im Kulmbacher Impfzentrum
    Coronazahlen im Landkreis Kulmbach leicht rückläufig
    Corona fordert weiteres Todesopfer
    27 neue Corona-Fälle im Landkreis
    71-Jährige stirbt an Corona
    Aktuelle Corona-Meldungen aus Oberfranken vom 11.12.2020
    Aktuelle Corona-Meldungen aus Oberfranken vom 10.12.2020
    Weil die Zahlen steigen: Kulmbach weitet Maskenpflicht aus
    Erneut 23 positive Corona-Fälle
    764 Menschen befinden sich in Quarantäne
    Gastro-Weihnachts-Bescherung: Gutscheinaktion für die Gastronomie im Kulmbacher Land

    Kulmbach, den 03.12.2020: Eine tolle Gemeinschaftsaktion der Kreisstelle Kulmbach des Bayerischen Hotel- und Gaststättenverbandes (BHG) und des Landratsamtes Kulmbach wurde in der Vorweihnachtszeit ins Leben gerufen.

    Aktuelle Corona-Meldungen aus Oberfranken vom 3.12.2020
    Inzidenzwert im Landkreis Kulmbach steigt deutlich über 100
    Neue Maskenzone in Kulmbach
    560 Kulmbacher in Quarantäne, zwei Infizierte auf der Intensivstation
    13 weitere Corona-Neuinfektionen
    13 neue Corona-Fälle: Inzidenzwert steigt
    "Besorgniserregend": Klinikum muss immer mehr Menschen stationär behandeln
    Mehr schwere Verläufe
    Aktuelle Corona-Meldungen aus Oberfranken vom 26.11.2020
    Elf Neuinfektionen: Inzidenz steigt weiter
    Sprunghafter Anstieg bei Neuinfektionen
    Kulmbach: Sieben-Tage-Inzidenz knapp über 50
    Aktuelle Corona-Meldungen aus Oberfranken vom 23.11.2020
    Neun weitere Corona-Fälle im Landkreis
    Sechs neue Corona-Fälle
    Corona-Zahlen Kulmbach: Landrat mahnt zur Vorsicht
    Keine weitere Corona-Neuinfektion
    83-Jähriger im Krankenhaus an Covid verstorben
    Corona-Schnelltests an Heime im Landkreis Kulmbach verteilt - weiterer Todesfall im Klinikum
    Sieben weitere Corona-Fälle
    Corona: Positiver Trend der letzten Tage gerät ins Stocken
    Kulmbacher Inzidenzwert einer der niedrigsten Bayerns
    Inzidenzwert einer der niedrigsten in ganz Bayern
    Inzidenzwert fällt unter die 50er-Marke
    Update zum Stand der Coronavirus-Infektionen im Landkreis Kulmbach vom 08.11.2020

    Kulmbach, 08.11.2020 (Stand 13:00 Uhr): Einen vorsichtig positiven Verlauf nahm am vergangenen Wochenende die Entwicklung bei den Coronavirus-Infektionen. Es wurden zwar sieben weitere positive Coronavirus-Fälle im Landkreis Kulmbach bestätigt, allerdings reduzierte sich die Anzahl der aktuell im Landkreis infizierten Personen um 33 Personen auf 103. Die Gesamtzahl der nachgewiesenen COVID-19-Infektionen beträgt damit zum jetzigen Zeitpunkt 607. Von diesen Fällen gelten inzwischen 493 wieder als genesen. Die Zahl der an dem Corona-Virus Verstorbenen liegt nach wie vor bei 11.

    Corona: Sieben Patienten im Klinikum
    Update zum Stand der Coronavirus-Infektionen im Landkreis Kulmbach am 04.11.2020

    Kulmbach, 04.11.2020 (Stand 15:00 Uhr):Heute wurden 18 weitere positive Coronavirus-Fälle im Landkreis Kulmbach bestätigt. Die Gesamtzahl der nachgewiesenen COVID-19-Infektionen beträgt damit zum jetzigen Zeitpunkt 588. Von diesen Fällen gelten inzwischen 403 wieder als genesen. Unter Berücksichtigung der 11 Verstorbenen liegt die Anzahl der aktuell im Landkreis infizierten Personen bei 174.

    7-Tage-Inzidenz bleibt bei knapp unter 200
    Corona Kulmbach: 1030 Menschen in Quarantäne - Inzidenz im Landkreis bei 192,83
    Corona-Warnstufe Dunkelrot in Kulmbach: Zwei Schulen geschlossen – über 1.000 Menschen in Quarantäne
    Corona-Lage in Kulmbach: Ampel auf Dunkelrot - Inzidenzwert steigt weiter, Quarantäne nach Kreisausschuss-Sitzung
    Corona: Schulen in Franken gehen Lehrkräfte aus
    Ab sofort Besuchsverbot im Klinikum Kulmbach
    Gesundheitsamt im Krisenmodus
    Klinikum Kulmbach sieht sich für zweite Corona-Welle gerüstet
    Kulmbach schaltet die Ampel auf Gelb
    Mit Mut gegen Brustkrebs
    "Muttermilch ist von Haus aus grün"
    Verdrängen bringt nichts
    "Muttermilch ist von Haus aus grün": Ärzte rufen zum Stillen auf
    Kulmbacher Klinikum kommt sehr gut durch die Krise
    Klinikum bleibt auf Wachstumskurs
    Das Klinikum öffnet seine Pforten wieder
    Klinikum öffnet seine Pforten wieder
    Besuchsverbot am Kulmbacher Klinikum endet am 1. Oktober
    Corona-Zahlen steigen: Besuchsverbot in Kliniken
    Landkreis Kulmbach überschreitet den kritischen Wert
    Einschränkungen kommen: Landkreis Kulmbach überschreitet kritischen Corona-Wert
    Zusammenhalt ist weiterhin gefordert
    Fast fünf Jahrzehnte am Arbeitsplatz
    Aggressionen an der Klinik-Pforte
    Krankenhaus-Ausbau: Diese fränkischen Kliniken profitieren besonders
    Millionen für Krankenhausbau in Bayern
    Milliarden für Krankenhausausbau in Bayern
    Trotz Wachstums eine Familie geblieben
    Alle ziehen an einem Strang
    Hilfe aus dem Kinderzimmer im Kampf gegen Corona
    Kulmbach: Corona-Schutzvisiere aus dem Kinderzimmer
    Coronavirus: Schutzvisiere aus dem Kinderzimmer
    Zahl der Infizierten im Landkreis sinkt
    Fünf neue bestätigte Infektionen im Landkreis Kulmbach
    Schwangerschaft in Corona-Zeiten: Wie eine Hebamme aus Oberfranken jetzt arbeitet
    MGF-Schüler sind "Helden der Krise"
    Coronavirus in Kulmbach: Zahl der Corona-Toten steigt erneut an
    Patienten haben Angst vor Corona-Infektion
    Landkreis Kulmbach: Landrat Klaus Peter Söllner – „Ausgangsbeschränkungen zeigen erste Wirkungen“
    Notfallpatienten fürchten sich vor Klinik-Besuch
    Zahl der Infizierten steigt weiter
    Coronavirus in Kulmbach: Drei Tote und 113 Infizierte
    Klinikum baut Interimsgebäude ab
    Dr. Dieter Weiss unterbricht Ruhestand
    Corona: Mitarbeiter am Klinikum positiv getestet
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    Der Landkreis zieht die Reißleine
    Kulmbacher Klinikum rüstet sich für den ersten Corona-Patienten
    Klinikbesuche nur noch im Notfall
    Aktuelles zu Corona

    Aufgrund der aktuellen Situation in Oberfranken sieht sich das Klinikum Kulmbach veranlasst, sowohl für das Klinikum Kulmbach als auch die Fachklinik Stadtsteinach ein Besuchsverbot auszusprechen. Das Besuchsverbot gilt ab Freitag, den 20.03.2020 bis auf weiteres. Sofern ein berechtigtes Interesse besteht, sind Ausnahmen vom Besuchsverbot möglich. Dies gilt insbesondere bei Kindern, in Notfallsituationen, bei palliativen Situationen oder in der Versorgung von Sterbenden. Für die geburtshilfliche Station gibt es Ausnahmeregelungen bzgl. des Besuchs- und Aufenthaltsrechts der Väter. Für eine Abklärung dieser Fragen steht Ihnen im Klinikum Kulmbach eine Mitarbeiterin von 10 bis 17 Uhr telefonisch unter der Hotline-Nr. 09221/98-7959 zur Verfügung. In der Fachklinik Stadtsteinach bitten wir um Abklärung über die Telefonnummer 09225/88-0. Wir bitten auch um Verständnis, dass wir im Falle eines Besuchs Ihre persönlichen Daten aufnehmen müssen und Ihren Gesundheitsstatus abfragen. Für Kinder unter 16 Jahren ist ein Besuch in unseren Kliniken leider nicht möglich. Weiterhin gilt natürlich wie bisher ein absolutes Besuchsverbot für Angehörige mit Erkältungssymptomen, Fieber oder Durchfall. Wir bitten um Verständnis aber aufgrund der in einigen Regionen Oberfrankens sprunghaft angestiegenen Zahlen sehen wir uns dazu veranlasst die Besuchsregelungen weiter einzuschränken.

    Aktuelles zu Corona

    Die Verantwortlichen für das Klinikum Kulmbach tagen bereits seit geraumer Zeit täglich, um das Haus zu rüsten, wenn die ersten Corona-Patienten dort eintreffen. Derzeit wird am Klinikum noch kein Patient wegen dieser Erkrankung stationär behandelt. Aber die Mitglieder der Führungsspitze des Hauses sind sich einig: Es wird angesichts der Entwicklung wohl nur eine Frage der Zeit sein, bis sich diese Lage ändert. 30 Prozent der Betten und auch 30 Prozent der Intensivbetten hat das Klinikum bereits für mögliche Corona-Fälle freigehalten. „Glücklicherweise können wir an unserem Haus auf 40 Beatmungsgeräte zurückgreifen. Damit sind wir auch im Vergleich mit den benachbarten Krankenhäusern sehr gut aufgestellt“, kommentiert Oberbürgermeister und stellvertretender Vorsitzender des Zweckverbands. Dass, wenn es benötigt wird, am Klinikum sofort ein umfangreicher Notfallplan aktiviert werden kann, liegt laut Landrat Klaus Peter Söllner auch daran, dass man sich in Kulmbach bereits seit vier Wochen intensiv mit der Situation befasse.

    Die gegenwärtige Situation, sagt Henry Schramm, stelle die Menschen vor eine der größten Herausforderungen der vergangenen Jahrzehnte. „Jetzt erkennen wir, wie wichtig es gewesen ist, dass wir seit Jahren unser Klinikum systematisch ausgebaut und alles getan haben, um hervorragendes Personal nach Kulmbach zu holen.“ Die erst vor wenigen Wochen eingeweihten neuen Räumlichkeiten machten es zudem auch leichter, im Ernstfall der Corona-Pandemie in der Klinik entgegenzutreten. Besonders dankbar zeigte sich Schramm über die große Solidarität in Kreisen des Personals. „Sämtliche Kräfte werden jetzt mobilisiert, um den Menschen in diesen schwierigen Zeiten zu helfen. Niemand muss Angst haben, dass ihm nicht geholfen wird.“

    Drei Tests wurden bislang am Klinikum Kulmbach gemacht, informiert Geschäftsführerin Brigitte Angermann. Einen bestätigten Fall habe es aber glücklicherweise nicht gegeben. „Wir sind sehr dankbar, dass diese Aufgabe weitgehend das Gesundheitsamt übernommen und damit auch viel vom Klinikum ferngehalten hat.“

    In der Aufnahmestation stehen bereits Isolationszimmer zur Verfügung, die räumlich völlig abgetrennt werden können. Auch genügend Betten stehen zur Verfügung. 44 für infektiöse Patienten sind es insgesamt, dazu kommen Intensivbetten. Für den Ernstfall werde die bisherige Internistische Intensivstation für Corona-Patienten geräumt, die anderen Intensivpatienten ziehen dann in die operative Intensivstation um. Beide Stationen sind ebenfalls vollkommen voneinander getrennt. Auch für den Fall, diese Betten könnten nicht ausreichen, sei das Klinikum vorbereitet: Im Aufwachraum können weitere Betten aufgestellt werden.

    Vorzugsweise werde das Personal der Station 5a, der Pneumologie, für die Betreuung von Corona-Patienten eingesetzt. „Sie haben  aus der Influenza-Welle von vor zwei Jahren bereits praktisch Erfahrungen in der Betreuung und Behandlung von zahlreichen infektiösen Patienten. Bis zu 35 Grippekranke waren damals zeitgleich bei uns im Haus.“ Bei Bedarf würden aber auch, das sei mit dem Personalrat bereits besprochen, noch Ärzte und Pflegekräfte aus anderen Bereichen hinzugezogen.

    Die Notaufnahme wird, sobald die ersten Corona-Patienten angekommen sind, geteilt. Für infektiöse Patienten wird dann über den Hintereingang der Zentralen Notaufnahme, über den bislang die Liegendkranken im Haus ankommen, ein Eingang eingerichtet. Nicht infektiöse Patienten betreten die Notaufnahme durch den bereits bekannten Eingang und werden dann zur bisherigen chirurgischen Ambulanz gelotst. Das ist ein weiterer Glücksfall: Diese Räume stehen bereits leer. Die Ambulanz ist am Mittwoch in ihr neues Domizil umgezogen. „Damit ist es uns möglich, alle anderen Patienten strikt von möglichen infizierten Personen fernzuhalten“, informiert Brigitte Angermann.

    Planbare Operationen seien bereits auf spätere Zeitpunkte verlegt worden, um Kapazitäten freizuhalten. „Täglich kommen neue Verfügungen, die wir  beachten müssen.“

    Dr. Thomas Banse, Vorsitzender der Hygienekommission am Klinikum, schaute sich am Mittwoch gemeinsam mit der Klinikführung und Pflegedienstleiterin Franziska Schlegel in der Station in dem Interimsgebäude direkt neben der Notaufnahme um, die jetzt für mögliche Patienten hergerichtet wird. Zunächst nur im Erdgeschoss sollen Patienten mit Infektionserkrankungen untergebracht werden. Solle es nötig werden, könnte sehr schnell auch das erste Geschoss dieses Gebäudes mit einbezogen werden. „Seit mehreren Wochen haben wir das bereits in Vorbereitungen. Die Bauarbeiten an unserem Haus erweisen sich jetzt für uns als glückliche Umstände“, sagt er. Der Neubau sei im Februar in Betrieb gegangen, das habe Kapazitäten geschaffen. In dem Interimsbau direkt neben der Notaufnahme könne man nun optimale Bedingungen zur Behandlung von Menschen in der  Corona-Krise schaffen. „Wir können das Interimsgebäude umrüsten. Damit haben wir zwei auch räumlich komplett getrennte Krankenhausbereiche.“ An den Bettentrakt, der jetzt für Corona-Patienten eingerichtet wurde, werde auch der Teil der Notaufnahme angeschlossen, der sich mit infizierten Patienten befasst. Zwei Notaufnahmen, zwei Intensivstationen, ein eigener Bettentrakt: Das ist für Dr. Banse eine ganz wichtige Grundlage, um Corona-Patienten bestmöglich zu betreuen und andere Patienten sicher von ihnen fernzuhalten. „Wir können die Vorgaben der Staatsregierung zu 100 Prozent erfüllen und können zwei völlig getrennte Bereiche im Krankenhaus für alle Eventualitäten anbieten. Das haben wir am Mittwoch aktiviert. Die Station könnte somit ab Donnerstag in Betrieb gehen.“ Glücklicherweise haben sich, wie Dr. Banse erklärt, Verdachtsfälle am Klinikum bislang alle als negativ erwiesen. „Das gilt für die Stadt und den Landkreis bereits nicht mehr. Aber ich weiß es aus Nachbarkrankenhäusern: Die Patienten werden kommen, und wir sind jetzt gerüstet.“

    Weitere Infos zur Corona-Krise finden Sie auch hier .

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    150 Millionen Euro für die Erweiterung und Sanierung

    Die Erweiterung und Sanierung des Klinikums Kulmbach kann zügig weitergehen. Im April bereits hatte der Krankenhausplanungsausschuss des Freistaats Bayern die Freigabe weiterer Mittel für den zweiten Bauabschnitt geprüft und vorberaten.  Weitere fast 59 Millionen Euro wird das Klinikum Kulmbach jetzt nach der Freigabe durch den Ministerrat mit Ministerpräsident Markus Söder an der Spitze erhalten. Damit wird unter anderem der Bau eines fünften Stockwerks auf dem jetzt bereits entstehenden Neubau Süd geschaffen, in dem weitere Patientenzimmer untergebracht werden. Im zweiten Bauabschnitt geht es auch um den Neubau West auf dem bisherigen Vorplatz des Klinikums, wo jetzt der Interimsbau steht. Außerdem kann mit diesen Mitteln auch die Sanierung des Nordflügels des bestehenden Baus über dem Haupteingang verwirklicht werden. Dort sollen künftig Funktionsbereiche untergebracht werden. Die Verantwortlichen des Klinikums Kulmbach freuen sich außerordentlich, dass nach den bereits im Vorjahr bereitgestellten 34 Millionen Euro für den ersten Bauabschnitt der Freistaat nun eine zügige Fertigstellung des gesamten Projekts ermöglicht. Rund 150 Millionen Euro werden insgesamt in die Erweiterung und Sanierung des Klinikums Kulmbach investiert. Das ist die größte Summe in der Geschichte des Hauses.
    Bayerns Staatsministerin für Gesundheit und Pflege, Melanie Huml, hatte im April vergangenen Jahres persönlich den ersten Spatenstich für dieses große Projekt vorgenommen und damit den Startschuss für ein Vorhaben gegeben, mit dem das Klinikum Kulmbach einen entscheidenden Schritt in die Zukunft unternehmen kann. „Die Neubauten, die hier in den kommenden Jahren entstehen, werden nicht nur die Bedingungen für die Patientenversorgung deutlich verbessern, sondern auch das Erscheinungsbild des Klinikums nachhaltig prägen“, sagte die Staatsministerin. Der Neubau Süd ist bereits weit fortgeschritten. Insgesamt rund 46 Millionen Euro wird er kosten.
    Bereits im vergangenen Jahr war dem Klinikum die Erhöhung seiner Bettenzahl von 450 auf 540 genehmigt worden. Die Verantwortlichen des Hauses hatten sich deshalb entschieden, auf den Neubau Süd ein weiteres Stockwerk aufzusetzen, um dem dadurch entstehenden Platzbedarf gerecht zu werden. Bereits damals hatte das Gesundheitsministerium signalisiert, auch diesen Bau finanziell zu fördern. Das wurde jetzt durch den Krankenhausplanungsausschuss bestätigt. In den am Dienstag genehmigten Fördermitteln ist auch die Finanzierung dieses weiteren Stockwerks enthalten.
    Zweckverbandsvorsitzender Landrat Klaus Peter Söllner spricht von einer doppelt guten Nachricht. „Wir bekommen jetzt die gesamte Summe, die wir für das Projekt benötigen, auf einmal. Damit sind das für uns natürlich optimale Bedingungen.“ Gemeinsam haben laut Söllner alle an einem Strang gezogen, um dieses riesige Projekt verwirklichen zu können. Die Planung wurde sowohl den kommunalen Spitzenverbänden wie auch dem Unterausschuss des Krankenhausplanungsausschusses vorgestellt, der dafür eigens nach Kulmbach gekommen war. „Damit gelingt uns jetzt der große Wurf. Jetzt muss nur noch die Bauzeit überstanden werden. Aber das ist absehbar, und dann haben wir ein in jeder Beziehung hervorragend gerüstetes Haus.“ Laut Söllner soll das gesamte Projekt 2023 abgeschlossen werden.
    Oberbürgermeister Henry Schramm, stellvertretender Vorsitzender des Zweckverbandes Klinikum Kulmbach, dankt allen, die an dieser Entscheidung mitgewirkt haben. Vergangene Woche habe er in einem Gespräch mit Gesundheitsministerin Melanie Huml das Signal erhalten, dass es gut aussehe für das Klinikum. Ministerin Huml habe ihm persönlich die gute Nachricht übermittelt. „Dass es jetzt so gut geworden ist, freut mich riesig.“ Die vergangene Woche, erklärt Schramm, sei mit der Freigabe von rund 140 Millionen Euro für den Campus Kulmbach bereits wunderbar gewesen. Jetzt, nur eine Woche später, dürfen wir uns mit rund 60 Millionen Euro für unser Klinikum freuen. Das alles kurz vor der Bierwoche. Kulmbach muss jetzt eigentlich nur noch feiern.“ Mit dem Umbau des Klinikums werden laut Schramm bessere Rahmenbedingungen sowohl für das Personal als auch für die Patienten geschaffen. Vor allem die Unterbringung der Patienten am Klinikum Kulmbach werde durch die Umstellung auf Zweibettzimmer als Standard deutlich verbessert. Auch in der medizinischen Ausstattung werde das Klinikum Kulmbach auf dem neuesten Stand bleiben. „Ich danke neben der bayerischen Staatsregierung auch unserer Geschäftsführerin am Klinikum und dem gesamten Personal. Hätten wir nicht einen so guten Ruf, hätten wir Vieles bei den Entscheidungen in München nicht so durchsetzen können.“
    Auch Klinikums-Geschäftsführerin Brigitte Angermann freut sich, dass der Kulmbacher Antrag vom bayerischen Ministerrat in vollem Umfang berücksichtigt wurde. „Dass wir nun grünes Licht bekommen haben, macht es uns möglich, nahtlos mit dem zweiten Bauabschnitt fortzufahren.“ Jetzt könne man den Innenausbau des fünften Obergeschosses auf dem Neubau Süd in Angriff nehmen und mit dem Neubau West beginnen, sobald im Herbst 2019 der südliche Anbau in Betrieb gegangen ist. Unmittelbar danach soll das Interimsgebäude, das jetzt auf dem Vorplatz des Klinikums steht, abgetragen werden. Dann können an dieser Stelle die Bauarbeiten beginnen. In diesem Gebäudeteil sollen in den unteren Ebenen zwei Parkdecks errichtet. Auch die neue Eingangshalle wird dort entstehen, darüber sieht die Planung fünf weitere Pflegegeschosse vor.  Nach der Sanierung des ursprünglichen Nordbaus, in dem sich jetzt die Eingangshalle befindet, werden künftig in diesem Gebäudetrakt Funktionsbereiche untergebracht, darunter die Endoskopie, die Neurologie und die Dialyse, informiert Brigitte Angermann.

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