Eine Gelenkersatzoperation ist für viele Menschen ein bedeutender Schritt. Deshalb begleiten wir Sie von der ersten Beratung bis zur Rehabilitation persönlich und kompetent. Unser erfahrenes Team sorgt dafür, dass Sie jederzeit gut informiert sind und sich sicher aufgehoben fühlen.
1. Erstberatung und Terminvereinbarung
Der erste Kontakt erfolgt in der Regel nach Überweisung durch Ihre Fachärztin oder Ihren Facharzt in unserer Endoprothetik-Sprechstunde. Dort werden Ihre Beschwerden, bereits vorliegende Befunde und Röntgenaufnahmen sorgfältig beurteilt. Gemeinsam besprechen wir die verschiedenen Behandlungsmöglichkeiten und klären ausführlich über Chancen, Risiken und den Ablauf einer Operation auf.
Erst wenn alle Fragen beantwortet sind und eine endoprothetische Versorgung medizinisch sinnvoll ist, vereinbaren wir gemeinsam mit Ihnen einen Termin für die stationäre Aufnahme.
2. Unsere Patientenschule – gut informiert in die Operation
Eine gute Vorbereitung trägt wesentlich zu einem erfolgreichen Behandlungsergebnis bei. Deshalb bieten wir regelmäßig unsere Patientenschule an.
Hier informieren Sie Expertinnen und Experten aus den Bereichen Orthopädie und Unfallchirurgie, Anästhesie, Physiotherapie sowie Sozialdienst verständlich über den gesamten Behandlungsverlauf – von der Operation bis zur Rehabilitation.
Dabei erfahren Sie unter anderem:
Natürlich bleibt auch ausreichend Zeit für Ihre persönlichen Fragen.
Bitte melden Sie sich telefonisch unter Angabe Ihres Operationstermins an. Begleitpersonen sind herzlich willkommen.
3. Die stationäre Aufnahme
Die Aufnahme erfolgt in der Regel am Tag vor der Operation.
Nach der Anmeldung in unserem Elektiven Behandlungszentrum führen wir zunächst das ärztliche Aufnahmegespräch mit einer körperlichen Untersuchung durch. Anschließend erfolgt das Narkosegespräch, in dem gemeinsam mit Ihnen das geeignete Anästhesieverfahren ausgewählt wird. Bereits vorhandene Befunde werden überprüft und – falls erforderlich – durch weitere Untersuchungen ergänzt.
Vor jeder Hüft- oder Knieendoprothese erstellen wir digitale Planungs-Röntgenaufnahmen. Mithilfe einer computergestützten Planung legen wir bereits vor der Operation das optimale Implantat sowie dessen Größe und Position individuell fest.
Abschließend lernen Sie das Pflegeteam Ihrer Station kennen. Hier erhalten Sie alle wichtigen Informationen rund um Ihren Aufenthalt und können offene Fragen jederzeit ansprechen.
4. Die Operation
Die Operation erfolgt je nach medizinischer Situation in Vollnarkose oder Spinalanästhesie.
Wann immer möglich setzen wir auf gewebeschonende, minimalinvasive Operationsverfahren. Moderne Techniken zur Blutungsreduktion, der Einsatz eines Cell-Savers zur Eigenblutrückgewinnung sowie eine individuell abgestimmte Schmerztherapie tragen dazu bei, den Eingriff besonders schonend zu gestalten.
Noch während der Operation kontrollieren wir die Lage der Implantate mittels Röntgenaufnahme, bevor die Wunde sorgfältig verschlossen wird.
5. Nach der Operation – schnell wieder mobil
Direkt nach dem Eingriff werden Sie im Aufwachraum engmaschig betreut und individuell schmerztherapeutisch versorgt.
Ein wesentlicher Bestandteil unseres Behandlungskonzepts ist das Fast-Track-Konzept. Ziel ist es, Sie möglichst früh und sicher wieder in Bewegung zu bringen. Bereits am Operationstag oder am ersten Tag danach beginnen – abhängig von Ihrem Allgemeinzustand – die ersten Mobilisationsübungen gemeinsam mit unserem Physiotherapieteam.
In den folgenden Tagen trainieren Sie Schritt für Schritt das Gehen, Treppensteigen und alltägliche Bewegungsabläufe. Ergänzend sorgt eine moderne Schmerztherapie dafür, dass Sie aktiv an Ihrer Rehabilitation teilnehmen können.
Der stationäre Aufenthalt beträgt in der Regel fünf bis sieben Tage.
6. Rehabilitation und Nachbehandlung
Bereits während Ihres Krankenhausaufenthalts plant unser Sozialdienst gemeinsam mit Ihnen die weitere Behandlung. Je nach persönlicher Situation organisieren wir eine Anschlussrehabilitation oder unterstützen Sie bei der Rückkehr nach Hause.
Da Rehabilitationsmaßnahmen von den Kostenträgern genehmigt werden müssen, kann zwischen Krankenhausentlassung und Reha ein kurzer Aufenthalt zu Hause erforderlich sein.
Unser Tipp: Nehmen Sie möglichst frühzeitig Kontakt mit unserem Sozialdienst auf. So können wir Ihre Anschlussbehandlung optimal vorbereiten und gemeinsam den für Sie passenden Weg planen.
Unfallchirurgie und Orthopädie
Dr. med. Gerhard Finkenzeller
Facharzt für Chirurgie, Unfallchirurgie und Orthopädie, Spezielle Unfallchirurgie
Barbara Boer
Sekretariat Endoprothetikzentrum
Albert-Schweitzer-Straße 10
95326 Kulmbach
Telefon: 09221 98-1751
E-Mail: Barbara.Boer(at)klinikum-kulmbach.de
Unfallchirurgische Ambulanz:
Telefon: 09221 98-1752
MO - FR 8.30 - 11.00 Uhr
MO, MI, DO 13.00 - 14.00 Uhr
Sprechstunde des Ltd. Arztes:
Telefon: 09221 98-1751
Mittwoch: 8.30 - 14.00 Uhr