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    Magenentfernung oder Magenteilentfernung bei bösartigen oder unklaren Tumoren

    Beim bösartigen Magentumor (Magenkrebs) ist die Operation nach derzeitigem Kenntnisstand die beste Therapie.

    Im fortgeschrittenen Tumorstadium wird gegebenenfalls vor der Operation eine Chemotherapie oder eine Kombination aus Bestrahlung und Chemotherapie durchgeführt. Je nach Lage des Magenkrebses muss eine vollständige Entfernung des Magens (Gastrektomie) oder eine Teilentfernung des Magens (4/5-Resektion) erfolgen. Der stationäre Aufenthalt hierbei beträgt in der Regel 10 – 14 Tage. Bei Magentumoren, bei denen nicht sicher ist, ob sie bereits bösartig sind (zum Beispiel GIST – Gastrointestinaler Stromatumor) erfolgt in der Regel zunächst eine atypische Magenteilentfernung mit anschließender Prüfung des Tumorverhaltens. Sollte es sich um einen gutartigen GIST-Tumor handeln, sind bis auf Nachkontrollen keine weiteren Maßnahmen notwendig. Sollte es sich um einen bösartigen GIST-Tumor handeln, muss entweder eine nochmalige Magenoperation mit Magenteilentfernung erfolgen oder eine Zusatzbehandlung mittels Medikamenten.