Bei Versagen sämtlicher Therapien kann dann nur noch die Penisprothetik zur Anwendung kommen. Dabei wird der Schwellkörper durch eine hydraulische Prothese ersetzt, die bei Bedarf den Penis in den funktionellen Zustand der Steifigkeit versetzt werden kann. Diese Methode wird seit über 30 Jahren eingesetzt und ist etabliert. Wie immer ist dabei entscheidend die richtige Indikationsstellung zu einer solchen Operation. Bei gutem OP-Verlauf und richtiger Indikation ist die Zufriedenheitsrate bei Patienten und Partnerinnen um ca. 80%.
Die OP- und auch Verlaufsrisiken liegen vor allem in der Wundinfektion, mechanischen oder technischen Problemen der Prothese bis hin zur Deformationen des Penis.
Wie auch technische Geräte aus dem Alltag (Autos, Handys etc.) wurden auch diese Implantate weiterentwickelt, so dass es bei der aktuellen Prothesengeneration zu einem signifikanten Absinken der Infektionsraten gekommen ist. Aus kosmetischer Sicht sind die Ergebnisse sehr gut, und die Prothese ist äußerlich nicht sichtbar. Die meisten Systeme bestehen aus mehreren Kompartimenten (zumeist drei), welche hydraulisch miteinander verbunden sind.
Erfahrungsgemäß werden die Kosten von den meisten Krankenkassen getragen, allerdings muss im Vorfeld eine Kostenübernahmeerklärung des zuständigen Kostenträgers eingeholt werden. Das wird nach eingehender Indikationsprüfung und ausführlicher Besprechung mit Ihnen von uns übernommen.
Urologie und Kinderurologie
Dr. med. Jordan Todorov
Facharzt für Urologie
Leitung Prostatazentrum
Leitung Kontinenz- und Beckenbodenzentrum
Zertifiziert als Beratungsstelle nach den Richtlinien der Deutschen Kontinenz Gesellschaft e.V.
Sekretariat
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